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Policy-gestützer Virenschutz
Beim Virenschutz geht die Blackberry-Lösung einen eher ungewöhnlichen Weg – hauptsächlich wegen der Virenpattern, die ein mobiles Endgerät erst einmal empfangen können muss. Durch diesen reaktiven Ansatz wäre es möglich, dass das Smartphone bereits vor dem Empfang der Virensignaturen mit Malware infiziert ist.
Bei Blackberry ist ein Virenscanner überflüssig. Denn mittels IT-Policies und Application Policies lässt sich genau definieren, welche Anwendungsmodule auf einem Gerät installiert werden dürfen bzw. müssen. Weiterhin kann die zentrale Administration granular definieren, auf welche Schnittstellen diese Anwendungen überhaupt zugreifen dürfen.
Zu Beginn verteilt man eine sehr restriktive Policy, die allen Anwendungen erstmal sämtliche Aktionen verbietet. Das kann ein Privatanwender ebenfalls machen. Die Java Virtual Machine der Geräte zwingt Applikationen damit in einen Käfig, dem sie nur mit Erlaubnis des Anwenders oder des Unternehmens entkommen.
Eine Personal Firewall ist somit also ebenfalls bereits integriert. Das Blackberry Smartphone lässt sich damit vor Viren, Würmern und Trojanern schützen, ohne teure und wartungsaufwändige Zusatzprodukte einsetzen zu müssen.
Zertifizierung führender Organisationen
In Sachen Sicherheit arbeitet RIM auch mit führenden Sicherheitsexperten und Organisation zusammen. Beispielsweise lässt der Hersteller regelmäßig die Sicherheit der Blackberry-Lösung objektiv prüfen und nach strengen Kriterien zertifizieren.
Schon seit April 2006 werden Blackberry-Smartphones von Mitarbeitern der britischen Regierung zur Arbeit mit vertraulichen Daten (Restricted Data) genutzt. Die Freigabe wurde von den Sicherheitsexperten der britischen Communications Electronics Security Group, CESG, erteilt.
Darüber hinaus besitzt Blackberry als erste und einzige Plattform für mobile Kommunikation auch die Common Criteria Certification seit September 2007. Dem Blackberry Enterprise Server (BES), also der Software, wurde das Common Criteria Certification Assurance Level 2 (EAL 2+) verliehen. Die Common Criteria Certification ist eine internationale, von 25 Regierungen anerkannte Zertifizierung.
Blackberry-Smartphones haben in den USA außerdem die weit anerkannte FIPS-140-2-Zertifizierung für ihre integrierte Verschlüsselungstechnologie erhalten. Die Verschlüsselungstechnologie wurde vom NIST (National Institute of Standards and Technology) getestet. Außerdem erfüllen Blackberry Smartphones die Voraussetzungen des US Verteidigungsministeriums für S/MIME und PKI (Public Key Infrastructure).
In Deutschland strebt das Unternehmen zurzeit eine Zertifizierung der Lösung durch das Fraunhofer Institut für sichere Informationstechnologie (SIT) an. Diese externen Sicherheitszertifizierungen unterstreichen, dass RIM strenge Sicherheitsanforderungen erfüllt, die für die Nutzung mobiler Lösungen selbst im Regierungsbereich gelten.
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