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Gefahren für einen reibungslosen IT-Betrieb abwehren Disaster Recovery und Hochverfügbarkeit müssen sich ergänzen

| Redakteur: Peter Schmitz

Das Thema Disaster Recovery hat in der IT wieder verstärkt Aufmerksamkeit gefunden. Da Wirtschaft und Gesellschaft heute vollständig von der Verfügbarkeit der IT-Systeme abhängig sind, müssen diese unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen. Ausfälle, aber auch schon ganz kurze Betriebsunterbrechungen, können katastrophale Folgen haben, betont der Spezialist für ausfallsichere Serversysteme Stratus.

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Mit einem zweiten Rechenzentrum werden einzelne Prozesse nicht hochverfügbar und eine redundant aufgebaute Hardware macht ein System nicht sicher vor Brand oder Überschwemmung.
Mit einem zweiten Rechenzentrum werden einzelne Prozesse nicht hochverfügbar und eine redundant aufgebaute Hardware macht ein System nicht sicher vor Brand oder Überschwemmung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Oft werden in der Diskussion um Ausfallsicherheit und Disaster diese zwei zentralen Begriffe meist nicht genügend unterschieden, dabei git es grundlegende Unterschiede:

Disaster Recovery ist Katastrophenschutz für die IT: Unternehmen schützen damit ihre Systeme vor externen Schadensfällen wie Bränden, Flugzeugabstürzen, Naturkatastrophen oder Anschlägen, beispielsweise indem sie Rechenzentren räumlich getrennt platzieren, wichtige Daten auslagern und den physischen Zugang zu den Anlagen streng kontrollieren.

Hochverfügbarkeit sorgt für den Schutz der IT bei Betriebsstörungen durch Hardware-Fehler oder systembedingte Abstürze. Fehlertolerante Server oder Software-Lösungen wie Stratus Avance verwenden redundante Systeme, um die Gefahr von Systemunterbrechungen zu vermeiden.

Beide Aspekte ergänzen sich: Ein System muss sowohl gegen äußere Schadensereignisse geschützt werden, als auch vor Betriebsunterbrechungen, die durch Fehler der eigenen Technik hervorgerufen wurden. Verantwortungsvolle Unternehmen werden immer beides in ihrem Sicherheitskonzept berücksichtigen.

„Mit dem Aufbau eines zweiten Rechenzentrums werden die einzelnen Prozesse natürlich nicht hochverfügbar“, erklärt Timo Brüggemann, Director Business Development EMEA bei Stratus in Eschborn. „Umgekehrt macht eine redundant aufgebaute Hardware ein Gesamtsystem nicht sicher vor Brand oder Überschwemmung. Tatsächlich muss beides Hand in Hand gehen - erst damit wird die IT wirklich sicher.“

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