AI at Work Report von Okta KI im Unternehmen – oft ohne Strategie und trotz Bedenken

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Unternehmen setzen KI-Agenten vor allem für Effizienz, Automatisierung und Schnelligkeit ein – Sicherheit hat dabei oft das Nachsehen. Datenschutz, Governance und IT-Security bremsen viele Projekte aus.

KI-Agenten können Aufgaben automatisieren, Daten analysieren, Entscheidungen unterstützen und eigenständig Prozesse in Unternehmen ausführen.(Bild:  © VideoFlow – stock.adobe.com)
KI-Agenten können Aufgaben automatisieren, Daten analysieren, Entscheidungen unterstützen und eigenständig Prozesse in Unternehmen ausführen.
(Bild: © VideoFlow – stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz ist im Unternehmensalltag angekommen. Doch zu welchem Preis? Während 91 Prozent der Unternehmen weltweit KI-Agenten einsetzen, verfügen nur zehn Prozent über eine tatsächliche Strategie beim Einsatz dieser Non-Human Identities (NHIs). Diese Zahlen gehen aus dem „AI at Work“-Report von Okta hervor. Dafür hat der Identity-and-Access-Management-Spezialist 260 C-Level-Führungskräfte aus Deutschland, Australien, Kanada, Frankreich, Indien, Japan, Niederlande, Großbritannien und den USA befragt. Fokus der Befragung lag auf der Sicherheit und dem verantwortungsvollem Umgang mit NHIs.

Time to Market ist wichtiger als Security

Die Zahlen zeigen, dass der Einsatz von KI für viele Unternehmen mittlerweile zum Muss geworden ist. Allerdings erschweren die IT-Security, Datenschutz und Governance den Umgang damit. 66 Prozent der weltweit Befragten sehen KI als sehr wichtig für ihre Geschäftsstrategie an. Weitere 23 Prozent bezeichnen den Einsatz als „absolut essenziell“, wohingegen die Deutschen dies nur zu 17 Prozent so sehen.

Die Gründe für den KI-Einsatz sind Steigerung der Effizienz (70 Prozent), Automatisierung (62 Prozent) und Verbesserung der Sicherheit (62 Prozent). In EMEA zählt aber vor allem die „Speed to Market“ – also die Geschwindigkeit, mit der Produkte entwickelt und an den Markt gebraucht werden. Sicherheit rangiert laut Okta überraschend weit hinten.

Was bremst den Einsatz von KI aus?

Weltweit setzen 65 Prozent KI für Sicherheitszwecke im Unternehmen ein. Interessant ist, dass dies in Deutschland nur 57 Prozent tun, während die deutschen Führungskräfte zu 67 Prozent der Aussage zustimmten, dass KI „die beste Verteidigung gegen KI“ ist. Hier liegt Deutschland deutlich über dem weltweiten Wert von 41 Prozent. Ein Grund für diese Diskrepanz könnten – vor allem in Deutschland und Europa – strenge Datenschutzbestimmungen sein: 60 Prozent der weltweiten Führungskräfte nennen Datenschutz als größte Herausforderung beim KI-Einsatz, gefolgt von Sicherheitsrisiken (37 Prozent) und ethischen Bedenken (29 Prozent). Auch die effektive Zugriffskontrolle (78 Prozent) und das unkontrollierte Informationswachstum der nicht-menschlichen Identitäten (57 Prozent) werden von den Befragten als Herausforderungen genannt.

Stephen McDermid, EMEA CSO bei Okta fasst zusammen: „Der Aufstieg von KI-Agenten und Non-Human Identities macht deutlich, wie dringend neue Sicherheits- und Governance-Konzepte gebraucht werden. KI ist mehr als nur ein Technologie-Upgrade – um echten Mehrwert zu schaffen, müssen Unternehmen klare Anwendungsfälle definieren und von Anfang an solide Grundlagen aufbauen.“

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