UTM-Appliance im Test

Einrichtung und Konfiguration der Netgear Prosecure UTM150

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Flexible Netzwerk-Anpassung

Zu den ersten Konfigurationsschritten des Assistenten gehören das Einrichten des Netzwerks und der zugehörigen IP-Adressen. Um diese Einstellungen später zu ändern kann man den Assistenten erneut durchlaufen oder die Option „Network Config“ aufrufen.

Im ersten Schritt erfolgt die Konfiguration des lokalen Netzwerks. Zunächst fragt der Assistent nach den IP-Adressen für das Interface, auch der DHCP-Server wird in diesem Schritt konfiguriert. Hier lassen sich Adressbereich, DNS-Server und WINS-Server festlegen. Die Appliance unterstützt auch Dynamic DNS.

Im nachfolgenden Dialog werden die WAN-Einstellungen vorgenommen, hierbei muss der Admin das WAN-Protokoll und die Zugangsinformationen für den Provider eintragen. Datum und Zeit werden in der nächsten Maske festgelegt, für die automatische Zeit-Einstellung lässt sich hier können auch ein NTP-Server eintragen.

Schritt vier umfasst die Basiskonfiguration der Services. Darunter werden die Applikationsdienste zusammengefasst. Dies sind Angaben zu E-Mail-Verkehr, Instant Messaging, Web-Browsing und Peer-to-Peer-Netzwerken. Die obligatorischen Angaben beziehen sich nur auf die wichtigsten der möglichen Dienste. Eine weitaus feinere Einstellung der Dienste gelingt über die individuelle Konfiguration.

Absicherung des Mail-Verkehrs und Internet-Zugangs

Weiter geht es mit den Angaben zur E-Mail-Sicherheit. Dabei kann beispielsweise bestimmt werden, was mit infizierten Mails geschehen soll. Ein infizierter Anhang ließe sich löschen, gemeinsam mit der Mail blockieren oder lediglich protokollieren.

Im sechsten Schritt sechs folgen die Angaben, wie der Webzugang via HTTP, HTTPS und FTP zu schützen ist. Auch hierbei bietet die Appliance durch den Assistenten bereits möglichen Reaktionen an.

Schritt sieben umfasst die Konfiguration des URL-Filters. Hier hat Netgear bereits eine Reihe an wichtigen Einstellungen eingearbeitet, die man lediglich auswählen muss. Weiter geht es mit der Benachrichtigung für den Administrator. An dieser Stelle kann eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden, an die die UTM Statusmeldungen versendet. Der Aufbau und Inhalt der Nachrichten sind frei konfigurierbar.

Die letzten Einstellungen beziehen sich auf das Update der Signaturen und Security-Engines. Sobald die Assistenten durchlaufen wurden übernimmt die UTM-Appliance sämtliche Einstellungen und startet sich automatisch neu. Das Ergebnis ist eine vollständig konfigurierte und betriebsbereite Sicherheitsbox.

Inhalt

  • Seite 1: Die inneren und äußeren Werte der UTM150
  • Seite 2: In zehn Schritten zur fertig konfigurierten Lösung
  • Seite 3: Flexible Netzwerk-Anpassung
  • Seite 4: Individuelle Anpassung

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