UTM-Appliance im Test

Einrichtung und Konfiguration der Netgear Prosecure UTM150

21.06.2011 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Stephan Augsten

Das Flaggschiff in der Prosecure-Reihe von Netgear ist die UTM150 mit jeweils vier Ports zur LAN- und WAN-Anbindung.
Das Flaggschiff in der Prosecure-Reihe von Netgear ist die UTM150 mit jeweils vier Ports zur LAN- und WAN-Anbindung.

Mit der Prosecure UTM150 hat Netgear eine kombinierte Sicherheitslösung für mittelständische Unternehmen. Wie das Kürzel UTM (Unified Threat Management) unterstreicht, vereint die Hardware-Appliance Proxy Firewall, Intrusion Prevention System, URL-Filter, Malware- und Spam-Schutz sowie VPN-Gateway. Wir haben uns die Box in einem Test angesehen.

Netgear bietet mehrere Varianten seiner UTM-Appliances an und adressiert damit das gesamte Kunden-Spektrum vom Heimanwender bis hin zum gehobenen Mittelstand. Dazu gehören die Modelle UTM5, UTM10, UTM25, UTM50 und UTM150. Die Unterschiede in den Modellen liegen vor allem im Leistungsdurchsatz und folglich in der Anzahl der unterstützen Anwender.

Unter Unified Threat Management (UTM) versteht man Sicherheitssysteme, die mehrere Funktionen bündeln. Dies sind nach grundlegender UTM-Definition zumindest Anti-Malware- und Anti-Spam-Engine, Intrusion-Detection- und -Prevention-Systeme, VPN-Gateway (Virtual Private Network), Firewall, Internet- und Inhaltsfilter sowie Reporting-Funktionen.

Um die Verwaltung der unterschiedlichen Sicherheitssysteme zu vereinfachen, packt man sie oftmals in einer Box und unter einer gemeinsamen Verwaltungskonsole zusammen. Häufig erfolgt die Funktionsintegration auch durch Partnerschaften mit anderen Unternehmen. Netgear pflegt diesbezüglich engen Kontakt zu Sophos, Commtouch und Mailshell.

Die inneren und äußeren Werte der UTM150

Als Grundlage für diesen Test haben wir das größte der Modelle, die Prosecure UTM150, herangezogen. Geliefert wird die Sicherheitsbox als 19 Zoll-Einschub mit circa 4,5 cm Höhe. Als maximalen Durchsatz gibt der Hersteller 900 Mbps (Megabit pro Sekunde) für die Stateful Packet Inspection Firewall an. Die Leistung des Virenscanners soll 130 Mbps umfassen. Ferner sind bis zu 65.000 Concurrent Connections (gleichzeitige Internet-Verbindungen) möglich.

Auf der Vorderseite befinden sich neben einem USB-Anschluss vier Ethernet-Ports für die LAN-Anschlüsse, vier Ethernet-Ports für den WAN-Zugang sowie zwei Kontrollleuchten für die Stromversorgung und den Testmodus. Netgear hat alle Ports mit 1-Gbps-fähigen Schnittstellen und Kontroll-LEDs ausgestattet, die Auskunft über die Anschlüsse und Geschwindigkeiten geben. Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich der Stromanschluss, der Lüfter und ein serieller Port.

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