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Mittel gegen Facebook-Datenspionage Firefox sperrt Facebook in den Container

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Mozilla hat die neue Erweiterung „Facebook Container“ für Firefox vorgestellt, mit der Facebook im Browser in einen eigenen Bereich gesperrt wird. Facebook kann dadurch keine Informationen abrufen, die außerhalb des Containers gespeichert werden. Dadurch soll Datenspionage während des Websurfens verhindert werden. Mozilla will damit den Datenschutz deutlich verbessern, ohne das Benutzererlebnis einzuschränken.

Facebook Container für Firefox hilft Nutzern dabei, wieder ein Stück weit die Kontrolle über ihre Daten zu übernehmen und die eigenen Web-Aktivitäten von Facebook zu isolieren.
Facebook Container für Firefox hilft Nutzern dabei, wieder ein Stück weit die Kontrolle über ihre Daten zu übernehmen und die eigenen Web-Aktivitäten von Facebook zu isolieren.
(Bild: Mozilla)

Mit dem neuen Add-On Facebook-Container erweitert Mozilla die Sicherheit von Firefox und verbessert deutlich den Datenschutz von Anwendern. Zwar kann die Erweiterung nicht die Daten schützen, die Facebook von Anwendern gesammelt hat, oder aus dem Profil ausliest, sie kann aber verhindern, dass Facebook beim Surfen auf anderen Seiten Informationen sammelt.

Facebook kann Daten von Browsern auslesen, wenn Anwender auf Internetseiten surfen, die über einen Facebook-Button verfügen. Auch wenn Anwender in Facebook einen externen Link anklicken, kann das Facebook erkennen und Daten sammeln. Diese Spionage will Facebook Container verhindern.

Die Erweiterung meldet Anwender nach der Installation von der Facebook-Seite ab und löscht alle Daten, die Facebook auf dem Rechner gespeichert hat. Danach kann sich der Anwender wieder an Facebook anmelden. Beim Besuchen der Facebook-Seite wird ein eigener Container gestartet. Die Facebook-Seite kann keinerlei Informationen abrufen, die außerhalb des Containers gespeichert werden. Beim Aufrufen von Internetseiten bekommt Facebook also nichts mehr mit. Auch Internetseiten mit Facebook-Buttons werden in einem Container gestartet. Das verhindert, dass diese Seiten Informationen an Facebook senden können.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist