Google-Browser wird sicherer Chrome warnt dominant vor gefährlichen Downloads

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Die Malware-Warnung bei Google soll deutlicher werden. Bereits jetzt warnt der Browser bei Downloads vor Malware, macht das in neuen Versionen aber auffälliger.

Dieser bildschirmfüllende Hinweis in Chrome warnt vor dem Download schädlicher Dateien.(Bild:  Joos / Google)
Dieser bildschirmfüllende Hinweis in Chrome warnt vor dem Download schädlicher Dateien.
(Bild: Joos / Google)

Google will die Warnung bei gefährlichen Downloads prominenter positionieren. Bis jetzt erfolgt die Warnung über ein Nachrichtenfenster beim Download-Button. In Zukunft sollen die Warnungen den kompletten Bildschirm ausfüllen, um Benutzer darüber zu informieren. Natürlich können die Benutzer die Datei dennoch herunterladen, müssen das aber erst manuell bestätigen. Die Warnung wird über „DangerousDownloadInterstitial“ implementiert.

Safe Browsing soll sicherer werden

Mit der neuen Download-Warnung will Google sicherstellen, dass Malware den Browser nicht mehr so einfach austricksen kann, wenn Benutzer beabsichtigen, Malware oder andere gefährliche Dateien herunterzuladen.

Google Safe Browsing ist ein Dienst, der entwickelt wurde, um Benutzer im Internet vor bösartigen Websites, Phishing-Angriffen und schädlichen Downloads zu schützen. Der Dienst durchsucht das Web kontinuierlich nach verdächtigen Aktivitäten und führt umfangreiche Analysen durch, um potenzielle Bedrohungen zu identifizieren.

Hier können Nutzer die Sicherheitseinstellungen im Browser anpassen.(Bild:  Joos / Google)
Hier können Nutzer die Sicherheitseinstellungen im Browser anpassen.
(Bild: Joos / Google)

Wenn eine Website als gefährlich eingestuft wird, warnt Google den Nutzer in Echtzeit, bevor dieser auf die Seite zugreifen kann. Der Dienst schützt nicht nur Nutzer des Google Chrome Browsers, sondern ist auch in vielen anderen Browsern wie Mozilla Firefox integriert.

Aktuell erweitert Google Safe Browsing seine Schutzmechanismen, um auf immer komplexere Bedrohungen im Bereich Social Engineering, wie gezielte Phishing-Kampagnen und raffiniert versteckte Malware, zu reagieren. Zudem arbeiten die Systeme mit maschinellen Lernmodellen, die fortlaufend optimiert werden, um neue Angriffstechniken schneller zu erkennen. Die Einstellungen sind am schnellsten über chrome://settings/security im Browser zu finden.

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