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Technische Vorteile des COPE-Ansatzes
Riedl: Welche technischen Vorteile sehen Sie bei COPE?
Mönckemeyer: Es ergeben sich eine ganze Reihe von Vorteilen in rechtlicher und finanzieller Hinsicht, aber auch was die Mitarbeiterzufriedenheit anbelangt. Im Kampf um Fachkräfte kann schon ein eigenes Smartphone oder Tablet, das vom Unternehmen gestellt wird, ein schlagendes Argument sein.
Aber auch rechtlich bringt COPE Vorteile. Mit einer geeigneten Strategie zum Einsatz der Geräte und einer entsprechenden Einbindung des Betriebsrates beziehungsweise der Mitarbieter lassen sich Betriebsvereinbarungen schließen, von denen das Unternehmen und die Mitarbeiter profitieren. Außerdem ist es zentral, dass Geschäftsdaten und private Daten getrennt gehalten werden.
Mit COPE können bewusst Mobile-Device-Management-Lösungen (MDM) gewählt werden, die eine echte Trennung ermöglichen – und auch wirklich auf allen Geräten laufen. So können schon heute geltende Gesetze wie das Bundesdatenschutzgesetz eingehalten werden.
Riedl: Wie sieht es bei der Betrachtung der IT-Kosten aus der COPE-Perspektive aus?
Mönckemeyer: Sie haben die Kosten im Griff. Die Firma bestimmt, welche Standardgeräte herausgegeben werden, beispielsweise nur iOS- oder nur Android-Geräte. Damit gehen wir sicher, dass die entsprechende MDM-Lösung auch wirklich zum Gerätetyp und zum Betriebssystem passt. Wir können Entwicklungen zielgerichteter vorantreiben und Support-Kosten reduzieren. Bei BYOD können die Kosten schnell ausufern.
Riedl: Würden Sie so weit gehen, zu sagen „COPE ist das neue BYOD“?
Mönckemeyer: Im Gegensatz zu COPE bezeichnet BYOD tatsächlich noch Flickschusterei. Wenn es um die Sicherheit der Geschäftsprozesse und Daten im Unternehmen geht, wäre COPE ideal. Unternehmen haben die Kontrolle über die Geräteklassen, über die MDM-Lösungen und sie sind rechtlich auf der sicheren Seite.
Riedl: Was kommt dabei auf IT-Abteilungen zu?
Mönckemeyer: Bedingung dafür ist eine wirklich innovative IT-Abteilung. Wenn sie regelmäßig überprüft, welche Mobilgerätetypen gerade aktuell sind und diese Geräte für den COPE-Ansatz auswählt, dann birgt COPE wesentliche Vorteile. Wenn die IT jedoch sehr lange wartet und nicht aktiv neue Geräteklassen einsetzt, dann greift der schleichende BYOD-Ansatz. Das heißt, innovative Mitarbeiter bringen wieder „Hype“-Geräte in das Unternehmen, oftmals ohne Kenntnis der IT-Verantwortlichen.
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