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Fernziel ist ein konsistentes Rahmenwerk
Trotz gradueller Fortschritte fehlt es aber nach wie vor an einem tatsächlich konsistenten Rahmenwerk für das ganzheitliche Management der Security Governance. Klassische Konzepte aus der Welt des betriebswirtschaftlichen Controllings oder aus der Mathematik lassen sich nämlich kaum Eins-zu-Eins auf die Unternehmen übertragen. Ein allzu diffuser Mix an Methoden, der aus den unterschiedlichen Revieren in das Rahmenwerk einfließt, birgt das erhöhte Risiko eines weiteren strategischen Fehlschlags in sich.
Sprich: IT-Abteilung und die Fachbereiche reden zu wenig miteinander, was sich angesichts eines Störfalls beispielsweise in einer löchrigen Dokumentation auswirkt. Fällt das aufwändige manuelle Verschmelzen eines von den unternehmerischen Zielen abgeleiteten Kennzahlensystems allzu aufwändig aus, dann ziehen sich die Verantwortlichen wieder auf automatische Routinen zurück. Denen fehlt es aber oft erheblich an Durchschlagkraft.
Gelingt es dem Unternehmen hingegen, relevante Informationsstränge in strukturierter Form aufzubereiten und in eine gemeinsame Sprache zwischen IT und Fachabteilung umzusetzen, dann entzieht sich auch die Security Governance der Inhaltsleere. Das Regelwerk entspräche somit keiner maßgeschneiderten mathematischen Formel, sondern es würde vor allem für Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit in der IT-Landschaft sorgen, in dem Bemühen um einen effizienten IT-Betrieb und deren begleitende Absicherung.
Die vielen strategischen Bestandteile der Security-Strategie gilt es also zu einem konsistenten Gesamtbild zu vereinen. Die IT Security Governance stellt dazu nach Auffassung von Experten die „Ultima Ratio“ dar, sprich die zwingende Voraussetzung, um IT Sicherheit überhaupt sinnvoll verwalten zu können. Jedes Unternehmen benötigt dazu ein Kontroll- und Steuerungsinstrument.
Seite 4: Spezielle Stolpersteine der IT Security Governance
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