Authentifizierungs-Bypass Kritische Sicherheitslücken in Azure DevOps

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Eine kritische Schwachstelle in Microsofts Softwareentwicklungsplattform Azure DevOps sorgt dafür, dass Cyberangreifer unberechtigt auf Daten zugreifen und ihre Rechte ausweiten können.

Ein Authentification Bypass in Azure DevOps Server ermöglicht es Angreifern, sich unautorisierten Zugriff zu verschaffen – ohne gültige Anmeldeinformationen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Ein Authentification Bypass in Azure DevOps Server ermöglicht es Angreifern, sich unautorisierten Zugriff zu verschaffen – ohne gültige Anmeldeinformationen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

In der DevOps-Plattform von Microsoft Azure klafft eine kritische Sicherheitslücke. CVE­2025‑47158 (CVSS-Score 9.0) betrifft die On-Premises-Server von Azure DevOps und beschreibt eine Authentifizierungs-Bypass-Schwachstelle.

Azure DevOps geht von unveränderlichen Daten aus

Da die DevOps-Plattform die Richtigkeit bestimmter Daten wie Token oder Identitäten nicht ausreichend prüft, können Cyberangreifer Authentifizierungsmethoden manipulieren und sich so unautorisierten Zugriff auf Daten und höhere Berechtigungen verschaffen. Konkret geht Dev­Ops davon aus, dass zur Authentifizierung „vermeintlich unveränderliche Daten“ vorliegen. Das System geht also davon aus, dass die Daten nicht verändert werden können beziehungs­weise nicht verändert wurden, auch wenn sie in der Realität tatsächlich schon manipuliert wurden.

Das Juli-Update von Azure DevOps enthält den Patch für CVE‑2025‑47158. Dieser stellt sicher, dass die Umgehung der Authentifizierung verhindert wird. Azure DevOps Services in der Cloud sind von der Schwachstelle nicht betroffen.

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