Regelbasierte Laufzeitanalyse für Kubernetes Kubernetes-Cluster mit Falco in Echtzeit überwachen
Kubernetes-Cluster absichern bedeutet mehr als Image-Scans und statische Konfigurationsprüfungen. Falco setzt dafür als kernelnaher Agent direkt an laufenden Workloads an und erkennt ungewöhnliche Systemaufrufe, Dateizugriffe und Prozessstarts in Echtzeit. Damit schließt das Open-Source-Tool gezielt die Lücke, die statische Analysetools offenlassen.
Im Beitrag Kubernetes-Cluster sicher machen mit kube-bench und Trivy haben wir uns bereits mit dem Thema Container-Sicherheit in Kubernetes-Clustern auseinandergesetzt. In diesem Beitrag haben wir, neben kube-bench auch Trivy behandelt. Diese beiden Tools lassen sich mit weiteren Lösungen kombinieren, um die Sicherheitsprüfungen zu maximieren. Hier schauen wir uns noch das Tool Falco an, das sich optimal mit kube-bench und Trivy kombinieren lässt. Das Open-Source-Tool überwacht Systemaufrufe und kann Zugriffe auf Container und Pods in Echtzeit überwachen.
Die Kombination aus kube-bench, Trivy und Falco führt zu einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie, die statische Prüfungen und Laufzeitanalyse miteinander verbindet. Während kube-bench Konfigurationen gegen Benchmarks prüft und Trivy Images sowie Abhängigkeiten analysiert, setzt Falco direkt am Verhalten laufender Workloads an. Die Erkennung erfolgt nicht anhand von Signaturen allein, sondern über definierte Regeln, die unerwartete Aktivitäten identifizieren. Dazu zählen Zugriffe auf sensible Dateien, ungewöhnliche Prozessstarts oder auffällige Netzwerkoperationen innerhalb von Pods. Im Repository falcosecurity/rules sind kostenlos Regelsätze zu finden, mit denen sich Kubernetes-Cluster mit Falco prüfen lassen.
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