OpenDXL

McAfee und Cisco kollaborieren bei DXL

| Autor / Redakteur: Moritz Jäger / Andreas Donner

McAfee treibt die Adaption von DXL weiter voran, nun kollaboriert der Anbieter mit Cisco.
McAfee treibt die Adaption von DXL weiter voran, nun kollaboriert der Anbieter mit Cisco. (Bild: pixabay / CC0)

Lösungen von Cisco und McAfee können künftig Informationen auf Basis des DXL austauschen. Das soll nicht nur mehr Transparenz im Netzwerk schaffen, sondern auch schnellere Entscheidungen ermöglichen. Parallel dazu gibt es Version 4.0 von OpenDXL

Cisco unterstützt künftig die Technologie Data Exchange Layer (DXL) von McAfee, so der Hersteller. Zum einjährigen Jubiläum des Ansatzes kommen zusätzlich die neue Version 4.0 sowie Open Source Tools für die Arbeit mit dem Werkzeug. 2016 hatte McAfee OpenDXL vorgestellt. Die Idee hinter der Initiative ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der Systeme gemeinsam auf verbundene Dienste zugreifen und gleichzeitig Informationen an alle kompatiblen Endpunkte weitergeben können. So soll es leichter werden, gezielte Sicherheitsentscheidungen zu treffen.

DXL kooperiert künftig mit Cisco pxGrid, der offenen Plattform für den Austausch von Sicherheitsinformationen von Cisco. Beide Lösungen arbeiten künftig zusammen, um sich über den Kontext von Bedrohungsereignissen auszutauschen und die Automatisierung zwischen Netzwerk und Endpunkt zu ermöglichen. Unternehmen können somit jetzt Integrationen mit Sicherheitslösungen von hunderten von Anbietern vorantreiben. Darüber hinaus werden Integration und Orchestrierung durch die OpenDXL-Initiative jetzt auch auf Open-Source- und Enterprise-Anwendungen erweitert.

„Wir müssen Sicherheitsteams die Möglichkeit bieten, ihre Zeit nicht mehr mit langwierigen Integrationen und manuellen Aufgaben zu verschwenden, um sich stattdessen auf die Abwehr von Angriffen konzentrieren zu können“, kommentiert Raja Patel, General Manager Corporate Products bei McAfee.

„Unternehmen sollten sich darauf konzentrieren, den Wert ihrer Infrastruktur mit integrierten Lösungen zu maximieren, statt neue inkompatible Technologien einzuführen. Eine solche Kooperation, wie wir sie mit Cisco, IBM Security und anderen Akteuren der Sicherheitsbranche pflegen, ist entscheidend, um Informationslücken zu schließen, Silos aufzubrechen und die erforderliche Transparenz bereitzustellen. Nur so können wir unsere wichtigsten Vermögenswerte vor Cyber-Kriminellen schützen.“

Die Version DXL 4.0 bringt dabei folgende Neuerungen:

  • Einfache pxGrid-Integration: Ein einfacher Download umfasst die gesamte Software, die für die Verbindung von DXL und pxGrid erforderlich ist, und legt automatische Richtlinien fest, um auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren.
  • Automatisierte Reaktion auf Vorfälle: McAfee ePolicy Orchestrator (McAfee ePO) reagiert automatisch auf Bedrohungsereignisse und sendet Daten an DXL. So könnnen angebundene Produkte entsprechende Maßnahmen ergreifen.
  • Verbessertes Management: Vereinfachte Client-Bereitstellung und Prozessaktualisierungen durch die neuen DXL ePO- und Client-Erweiterungen.

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