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Slack: Updates für Sicherheitsfunktionen Mehr IT-Security für Unternehmen

| Autor: Ann-Marie Struck

Durch die Corona-Pandemie haben Kollaborationslösungen einen Aufschwung erfahren. Gleichzeitig standen viele Anbieter bezüglich ihrer IT-Sicherheit in Diskussion. Slack Technologies präsentiert nun neue Sicherheitsfunktionen für sein Kollaborations-Tool.

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Über Slack können Mitarbeiter unternehmensübergreifend kommunizieren. Dabei ist die IT-Security von großer Bedeutung.
Über Slack können Mitarbeiter unternehmensübergreifend kommunizieren. Dabei ist die IT-Security von großer Bedeutung.
(Bild: © PUNEET - stock.adobe.com)

Damit die Kommunikation auch im Homeoffice nicht abbricht, setzten Unternehmen vermehrt auf Kollaborationslösungen. Ein Anbieter davon ist Slack Technologies. Jedoch stellen Anwendungen aus der Cloud generell eine Herausforderung an die IT-Security dar, insbesondere was den Datenschutz angeht. Daher hat Slack nun neue Sicherheitsfunktionen für sein gleichnamiges Kollaborations-Tool angekündigt. Darunter ein Enterprise-Key-Management-System sowie Informationsbarrieren.

Schlüsselverwaltung und Datenspeicherung

Mit dem Enterprise Key Manager (EKM) können Unternehmen nun ihre Kryptoschlüssel selbst verwalten. Grundlage für das System ist Amazons Key Management Service (KMS). Das soll die Transparenz und die Kontrolle über die Nachrichten und Dateien in Slack erhöhen. Zugleich haben Administratoren die Möglichkeit, je nach Bedarf, den Zugriff auf bestimmte Bereiche zu entziehen. Das Feature kann derzeit für den „Workflow Builder“ verwendet werden. Die Integration in Slack Connect ist bereits geplant.

Zudem verspricht der Anbieter erweiterte „Daten Residencys“. Kunden sollen ab sofort die Möglichkeit haben, ihre eigenen Kryptoschlüssel in ihrer ausgewählten Datenregion zu speichern. Zur Verfügung stehen neben den USA, wo bisher alle Daten gespeichert wurden, Sydney, Frankfurt, Paris, Tokio, London und Montreal.

Des Weiteren sind im Laufe des Jahres sogenannte „Informationsbarrieren“ in Planung. Die Sperre sollen die Kommunikation zwischen bestimmten Benutzern wie beispielsweise Investment-Bankern und Aktionären einschränken, sodass es zu keinen Interessenskonflikten kommt. Durch diese Steuerungsmöglichkeiten können Administratoren Regeln und Richtlinien einhalten, ohne gleich die Zusammenarbeit im ganzen Unternehmen zu blockieren.

Weitere Anbindungen

Außerdem steht ab sofort auch die App Splunk in Slack zur Verfügung. Splunk ist eine Monitoring- und Reporting-Plattform, die Daten aus unterschiedlichen Quellen für Nutzer aufbereitet. Nutzer können Aktivitäten aus Slacks Audit-Protokoll-API direkt in Splunk in vordefinierten Dashboards virtualisieren und analysieren.

Darüber hinaus ist eine Anbindung der mobilen App an Microsofts Intune Mobile Application Management (MAM) geplant. Mit Intune können Anwender über ihr eigenes Mobilgerät (iOS, Android, Windows) auf Unternehmensinformationen zugreifen, ohne dass die Geräte direkt vom Unternehmen verwaltet werden müssen. Gleichzeitig haben Administratoren über Intune die Kontrolle darüber, wie Daten in Anwendungen geschützt werden, die auf dem Mobilgerät installiert sind.

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 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin