Check Point Firewalls und Spark Firewalls betroffen Check Point warnt vor aktiv ausgenutzter VPN-Schwachstelle

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Check Point informiert Kunden über eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle in bestimmten VPN-Konfigurationen. Die kritische Lücke CVE-2026-50751 betrifft VPN Remote Access und Mobile Access in Verbindung mit dem veralteten IKEv1-Schlüsselaustausch. Ein Hotfix steht bereit und schließt zusätzlich eine weitere VPN-Schwachstelle.

Check Point stellt einen Hotfix für zwei VPN-Schwachstellen bereit. Eine der Lücken wird bereits aktiv ausgenutzt.(Bild:  KI-generiert)
Check Point stellt einen Hotfix für zwei VPN-Schwachstellen bereit. Eine der Lücken wird bereits aktiv ausgenutzt.
(Bild: KI-generiert)

Check Point hat eine kritische Schwachstelle in bestimmten VPN-Remote-Access- und Mobile-Access-Konfigurationen gemeldet. Die Sicherheitslücke wird unter CVE-2026-50751 geführt und erreicht einen CVSS-Score von 9.3.

Laut Hersteller kann die Schwachstelle unter bestimmten Voraussetzungen eine Umgehung der Nutzerauthentifizierung ermöglichen. Betroffen sind Konfigurationen, in denen der veraltete IKEv1-Schlüsselaustausch aktiviert ist. Check Point stuft die Lücke als kritisch ein und weist darauf hin, dass sie bereits aktiv ausgenutzt wird.

Zweite VPN-Lücke ebenfalls behoben

Der veröffentlichte Hotfix adressiert zusätzlich die Schwachstelle CVE-2026-50752. Diese betrifft Site-to-Site-VPN-Verbindungen und wurde vom Check Point Research Team entdeckt. Die Lücke wird mit einem CVSS-Score von 7.4 bewertet. Hinweise auf eine aktive Ausnutzung gibt es laut Check Point derzeit nicht. Für eine erfolgreiche Ausnutzung wäre ein Man-in-the-Middle-Zugriff erforderlich.

Diese Produkte können betroffen sein

Betroffen sein können Check Point Firewalls und Spark Firewalls in mehreren Versionen. Dazu zählen bei Check Point Firewalls unter anderem:

  • R80.40,
  • R81,
  • R81.10,
  • R81.20,
  • R82
  • und R82.10

Bei Spark Firewalls nennt Check Point die Versionen:

  • R80.20.XX,
  • R81.10.X
  • und R82.00.X

Relevant ist die Schwachstelle vor allem für Umgebungen, in denen VPN Remote Access, Mobile Access oder Site-to-Site VPN aktiviert sind und gleichzeitig der veraltete IKEv1-Key-Exchange genutzt wird.

Hotfix sollte sofort installiert werden

Check Point fordert betroffene Kunden auf, den bereitgestellten Hotfix umgehend einzuspielen. Dieser schließt beide Schwachstellen. Administratoren sollten ihre Firewall-Konfigurationen prüfen, die Nutzung von IKEv1 identifizieren und betroffene Gateways absichern. Zusätzlich empfiehlt Check Point, die bereitgestellten Hinweise zu betroffenen Konfigurationen, Indicators of Compromise, möglichen Mitigations und Upgrade-Schritten zu beachten.

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