Prüfung der App-Sicherheit bei Tablets und Smartphones

Mobile Apps unter die Lupe nehmen

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1. Bewertungen anderer Nutzer: Hilfe mit Einschränkung

Android Market und Apple App Store zeigen zu jeder App Kundenbewertungen. Die durchschnittliche Bewertung liefert einen ersten Anhaltspunkt, wenn die Zahl der abstimmenden Nutzer hoch genug ist. Bei der Bewertung steht allerdings in der Regel die Funktion der App im Vordergrund und weniger die Sicherheit.

2. Offizielle Angaben zu Datenzugriffen: Nützlich, aber kein Ersatz für eigene Kontrollen

Im Fall von Android Market findet man zu jeder App auch Informationen zu den Berechtigungen, die mit der Installation der App angefragt werden. Maßstab bei der Prüfung sollte sein, ob die genannten Berechtigungen für die gewünschte Funktion tatsächlich erforderlich erscheinen. Wenn nicht, ist Vorsicht angesagt. Zusätzlich kann ein Blick in die Datenschutzerklärung des App-Entwicklers und die Nutzungsbedingung zur App hilfreich sein, sofern der Entwickler hierzu Angaben macht. Laut Future of Privacy Forum haben jedoch etwa 75 Prozent der beliebtesten Apps keine Datenschutzerklärung. Eine eigene Kontrolle der Datenzugriffe durch die App sollte also nicht fehlen.

3. App-Scanner: Nicht nur für die Prüfung auf dem Testgerät

Ein mit mobiler Sicherheitssoftware ausgestattetes Testgerät sollte nun genutzt werden, um die tatsächlichen Datenzugriffe der gewünschten App festzustellen. Mehrere Sicherheitspakete für Smartphones und Tablets bieten nicht nur das Scannen nach Malware, sondern auch eine Datenschutz-Prüfung zu den Apps. Beispiele für solche Lösungen, die für den ersten App-Test, aber auch zur Absicherung der späteren App-Nutzung verwendet werden können, sind Mc Afee App Alert als Teil von Mc Afee Mobile Security 2.0, WhisperCore oder Privacy Advisor als Teil der Lookout Premium App for Android.

4. Mobile Device Manager: App-Kontrolle inklusive

Ein Mobile Device Manager wie MobileIron Enterprise App Storefront verschafft eine Übersicht zu den Apps, die auf den registrierten Endgeräten installiert sind, und sucht nach Apps, die gegen interne Richtlinien verstoßen. Dabei lassen sich auch neue Apps identifizieren, die nicht zentral freigegeben, sondern von dem Gerätenutzer eigenmächtig installiert wurden. Solche Apps lassen sich dann blockieren und löschen.

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