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5. Cloud-Dienste: Hilfe aus der Wolke
Der „Trend Micro Mobile App Reputation (MAR)“ Service ist ein cloud-basierter Reputationsdienst für Apps und prüft anders als Google Bouncer nicht nur die Apps im Android Market, sondern auch die von App-Plattformen anderer Anbieter (bislang jedoch auf Android und Symbian beschränkt). MAR durchsucht die Apps nach Schadfunktionen und prüft die Risiken für die Privatsphäre der Anwender. Laut Anbieter überwacht MAR mehr als 250.000 Anwendungen und kann pro Tag über 5.000 neue Apps und App-Aktualisierungen in die Prüfung mit einbeziehen.
6. Externe Zertifikate: Prüfungsumfang beachten
Für bestimmte Apps gibt bereits externe Zertifikate wie die TRUSTe Mobile Certification, die eine Prüfung der Sicherheit und des Datenschutzes bei der App bescheinigen. Ob man sich auf das Zertifikat verlassen kann, hängt maßgeblich von der Zertifizierungsstelle ab, denn im Prinzip kann jeder ein App-Zertifikat vergeben. Da die seriöse Zertifizierung von Apps in der Regel kostenpflichtig ist, werden viele Apps wohl ohne eine externe Zertifizierung angeboten werden.
Fazit: Apps vorab prüfen, aber den Nutzer einbeziehen
Mit Mobile Device Manager, lokalem App-Scanner oder App-Scanner aus der Cloud kann die App-Sicherheit bereits vor der ersten Nutzung geprüft werden. Die Abschottung der Apps durch Sandboxing als Funktion des mobilen Betriebssystems tut ihr übriges, damit auch bei der Nutzung keine unerlaubten Datenzugriffe durch die App erfolgen können.
Nicht vergessen werden sollte eine Aufklärung der Nutzer, warum sie Berechtigungen, die eine App verlangt, stärker hinterfragen sollen. Dann laufen mögliche Warnungen, die die App-Scanner nach einem Update der Anwendungen ausgeben, nicht ins Leere.
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