Nach einem Cyberangriff heißt es, die Betriebsausfallzeiten möglichst zu reduzieren. Der Recovery-Spezialist Fast LTA steht Unternehmen hier zur Seite und präsentiert effektive Ansätze, die eine Datenwiederherstellung beschleunigen sollen.
Backup-Strategien kommen heutzutage ohne den Einsatz von Tape und Public Cloud aus.
Zwei Technologien, die in der Datensicherung eingesetzt werden, stehen derzeit bei vielen Unternehmen auf dem Prüfstand. Bei Tape sind mit der Einführung von LTO-10 die Verbindungen zu Vorgängergenerationen komplett abgeschnitten worden, was eine vollständige Migration aller Systeme und Daten notwendig macht. Die Public Cloud wiederum entpuppt sich in vielen Fällen als wesentlich teurer als angenommen. Zudem bestimmen rechtliche Bedenken in Bezug auf Datenschutz die Diskussion.
Daher denken gerade viele Mittelständler darüber nach, ihre Datenbestände zurückzuholen, und sehen sich nach lokalen Alternativen für die Datensicherung um. Hinzu kommt, dass sich der Fokus aufgrund von ständigen Bedrohung durch Cyberangriffe vom Backup zu Recovery verschiebt. Fast LTA ist spezialisiert auf die Speicherung sensibler Daten und erläutert einen Ansatz, der ohne Tape und Cloud auskommt.
IDC untersuchte in einer Studie die Gründe für Datenverlust: Verantwortlich dafür, dass Daten nicht wiederhergestellt werden können, sind
menschliches Versagen (46 Prozent),
gefolgt von Datenverlust zwischen zwei Backups (39 Prozent),
beschädigte oder verschlüsselte Daten aufgrund von Malware/Ransomware (36 Prozent),
verlorene oder beschädigte Tapes
sowie der Ausfall des Backup-Systems (jeweils 32 Prozent).
Zu den drei wichtigsten IT-Initiativen für die nächsten zwölf Monate gehört laut der Studie die Modernisierung des Backups (28 Prozent). Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Backup- und DR-Tools ist dabei der Umfang der Lösung (30 Prozent), gefolgt von der Recovery-Geschwindigkeit (29 Prozent).
Für ein modernes Backup ist eine schnelle und vollständige Wiederherstellung essenziell. Es kann passieren, dass Daten versehentlich gelöscht werden, durch falsche Synchronisierung ungewollt überschrieben oder durch einen Angriff verschlüsselt wurden. In jedem Fall ist eine schnelle und vollständige Wiederherstellung erforderlich.
Dass beim primären Speicherziel der Fokus auf Geschwindigkeit liegt, wissen auch die Experten von Fast LTA. Hier werden Daten der letzten Daten der letzten Wochen abgelegt. Ihr Verlust würde den Betrieb unmittelbar beeinträchtigen. Die Recovery Time Objective (RTO) legt fest, wie lange dies im Ernstfall dauern darf, während sich die Recovery Point Obejctive (RPO) auf die maximal akzeptable Menge an Datenverlusten bezieht.
NVMe-basierte Primärspeicher und robuste Sekundärspeicherstrategien für maximale Performance und Sicherheit
In den meisten Fällen werden laut Fast LTA als primäres Speicherziel Flash-/NVMe-basierte Speicher eingesetzt, die sich für einen schnellen Restore eignen. Ein PCIe-basierter, hochleistungsfähiger Controller für NVMe-basierte Speicher biete dafür etwa die ideale Grundlage. Eine entsprechende Lösung mit dazu passenden Speichereinheiten umfasse beispielsweise je zwölf NVMe-Module, die zusammen 48 oder 96 TByte (brutto) bereitstellten und je nach Konfiguration bis zu sechs GB/s kontinuierlichen Datendurchsatz erlaubten. In einem Controller mit acht Slots sind so bis zu 768 TByte auf zwei Höheneinheiten realisierbar.
Die zweite Instanz, das sekundäre Speicherziel, sei die eigentlich Basis-Sicherung, die meist einige Monate zurückreicht. Für definierte Wiederherstellungspunkte sorgten Full Backups (synthetisch oder aktiv) in regelmäßigen Abständen. Die großen Datenmengen lägen auf HDD-Arrays, die durch Redundanz vor Datenverlust durch Ausfall einzelner Festplatten schützten. Besonders wichtig ist es inzwischen, die Backups selbst vor den Folgen eines Angriffs zu schützen. Unveränderbarkeit sorgt hier für Schutz vor Datenmanipulation, beispielsweise Verschlüsselung, und Verlust, etwa durch Löschen infolge von Cyberangriffen.
Cyberangriffe zielen inzwischen primär auf Backups.
Roland Stritt, Fast LTA
Ein entsprechender Controller in dieser Beispielkonfiguration lässt sich extern mit bis zu 26 Speichereinheiten erweitern, die jeweils zwölf robuste SATA-Festplatten enthalten und Kapazitäten von bis zu 240 TByte (brutto) auf einer Höheneinheit bieten. Damit sind Konfigurationen mit über 6 PByte pro Controller realisierbar.
„Cyberangriffe zielen inzwischen primär auf Backups, um eine erfolgreiche Wiederherstellung nach einem Angriff zu verhindern. Ein Komplettausfall eines Speichersystems kann jedoch auch den Verlust kompletter Backups zur Folge haben. Deshalb ist es wichtig und in vielen Umgebungen auch vorgeschrieben, weitere Maßnahmen zum Schutz vor Datenverlust umzusetzen“, meint Roland Stritt vom deutschen Anbieter Fast LTA.
Die Geo-Redundanz ist das Stichwort, wenn es um die Auslagerung von Daten geht. Diese beinhaltet die regelmäßige Erstellung unabhängiger Backups über lange Zeiträume hinweg, die vor Angriffen durch Unveränderbarkeit geschützt werden müssen. Eine Methode der Datenauslagerung ist die Verwendung von S3-kompatiblen Objektspeichern, die als Standard gelten.
Stand: 08.12.2025
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Diese Speicher bieten Fast LTA zufolge maximale Datensouveränität ohne Cloud-Übertragungskosten. In NVMe-basierten Systemen könnten S3-kompatible Speicher mit Object-Locking für Unveränderbarkeit integriert werden, um hohe Geschwindigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Physisch entnehmbare Medien schaffen einen Air-Gap, der zusätzlichen Schutz gegen Kompromittierung bietet, wobei auch diese Medien vor Datenverlust durch Schäden gesichert sein sollten.
Optimierungen zur Kostenkontrolle
Moderne Backup-Strategien schützen Daten vor Manipulation und Verlust, werden jedoch durch wachsende Datenmengen herausgefordert, die oft zu lange Backup-Zeiten und erhöhte Ausfallkosten im Falle von Angriffen führen. Technologien wie Fast Clone Support sollen Backup-Prozesse optimieren, indem sie Datenreplikationen minimieren und bereits vorhandene Datenblöcke referenzieren, was erheblich Platz und Zeit spart. Zusätzlich kann die Kapazität von Backup- und Wiederherstellungsprozessen um bis zu 50 Prozent reduziert werden.
Die Reduktion der zu sichernden Quelldaten, besonders von unveränderten Daten auf File-Servern, biete weitere Vorteile: geringere Komplexität der Datensicherung und effizienteren Einsatz des Backup-Speichers. Eine 1:1-Kopie auf einen hochsicheren, hardwaregeschützten Speicher ermögliche, nach einem Cyberangriff ohne Datenwiederherstellung fortzufahren. Solche Speicher verwenden Hardware-WORM-Technologie, um Datenmanipulation und -verlust dauerhaft zu verhindern.
Tape hat ausgedient, Public Cloud ist verzichtbar
Die Verantwortlichen in den Unternehmen sind sich bewusst, dass sie Backup-Lösungen benötigen, die gängige Datenwiederherstellungsszenarien wie menschliches Versagen oder Ransomware-Angriffe abdecken. Zudem sind umfassende Lösungen erforderlich, mit denen sie RTOs, RPOs und SLAs einhalten und eine schnelle Wiederherstellung mit minimalen Datenverlusten gewährleisten können. Tape als Speichermedium hat laut Fast LTA ausgedient, aber auch die Public Cloud sei verzichtbar, wie lokale S3-kompatible Objektspeicher zeigten. Entscheidend sei es, auf eine für schnelles Recovery ausgerichtete Datensicherung, Unveränderbarkeit sowie die Möglichkeiten der Geo-Redundanz und Datenreduktion bei der Sicherung zu achten.