Pfiffige Hacker knacken auch optische Datenleitungen

Optische Täuschung – Glasfaserkabel sind nicht abhörsicher

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Gefahr besteht für jeden

Die Gefahr krimineller Eingriffe in Netzwerke wächst weiter: Der US-amerikanische Verbraucherschutz schätzt, dass im Jahre 2005 mehr als 50 Millionen US-Amerikaner darüber informiert worden sind, dass ihnen aufgrund von Sicherheitslücken persönliche Daten gestohlen wurden. Die Einheit gegen Computerkriminalität des FBI schätzt, dass Daten im Wert von mehr als 78 Milliarden Euro pro Jahr durch Wirtschaftsspionage verloren gehen.

Um das zu verhindern, werden Milliarden von Euro für Datensicherheitsprodukte ausgegeben. Nach Angaben des SANS-Instituts beläuft sich allein das Budget für Sicherheitsmaßnahmen der US-amerikanischen Regierung für das Jahr 2006 auf 1,32 Milliarden Euro – ein Anstieg von 7,2% im Vergleich zu 2005.

Leider haben die Hacker ihre Angriffsmethoden derart verfeinert, dass herkömmliche Datenschutzkonzepte inzwischen wirkungslos geworden sind. In Banken, Krankenkassen, Versicherungen und Aktiengesellschaften, die den gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutzbestimmungen nachkommen, macht man sich kaum Gedanken darüber, dass per optischer Datenleitung übertragene private sowie sensible Daten Hackerangriffen ausgesetzt sind, die praktisch nicht zu verhindern sind.

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