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Vertrauliche Dokumente sicher drucken .print Personal Printing Essentials mit Thinprint Reader TPR-10 im Test

| Autor / Redakteur: Götz Güttich / Stephan Augsten

In kaum einem Büro ist gewährleistet, dass vertrauliche Ausdrucke auch vertraulich bleiben. Die .print Personal Printing Essentials von Cortado schaffen Abhilfe, da sie den Druckjob nur nach Authentifizierung direkt am Drucker ausgeben. Wir haben uns angesehen, wie das System in Verbund mit dem Thinprint Reader TPR-10 von SEH arbeitet.

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Der Thinprint Reader TPR-10 dient zur Authentifizierung für sicheres Drucken.
Der Thinprint Reader TPR-10 dient zur Authentifizierung für sicheres Drucken.
( Archiv: Vogel Business Media )

Wer vertrauliche Dokumente im Unternehmen ausdrucken muss, steht vor einem Problem. Denn oft stehen nach dem Absenden eines Druckjobs schon andere Mitarbeiter am Drucker und bekommen so Papiere zu Gesicht, die überhaupt nicht für sie bestimmt waren. Auch Anwenderfehler treten beim vertraulichen Drucken auf. Klingelt nach dem Absenden eines Print-Jobs beispielsweise das Telefon, dann ist der übermittelte Druckauftrag schnell vergessen und der vertrauliche Ausdruck liegt auf dem Drucker.

Eine sichere Lösung bieten die .print Personal Printing Essentials von Cortado: Erst einmal wird ein zentraler Druckserver im Unternehmensnetz aufgesetzt, auf dem alle Druckjobs eingehen. Dazu arbeiten die Clients mit einem virtuellen Drucker namens „Personal Printer“. Der Server speichert die Druckaufträge zunächst ab. Geht nun ein Mitarbeiter zu einem der Netzwerkdrucker und authentifiziert sich dort, so leitet der Server die vom ihm initiierten Druckaufträge sofort an den entsprechenden Drucker weiter.

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Nur der Drucker, an dem sich der Benutzer gerade befindet, kann demnach die Druckaufträge abarbeiten, außerdem kann der Anwender den Zeitpunkt des Ausdrucks genau bestimmen. Somit stellt die Lösung sicher, dass die Mitarbeiter ihre vertraulichen Ausdrucke immer sofort und persönlich abholen, und dass jeder Benutzer wirklich nur seine eigenen Print-Jobs ausdrucken kann.

Da die Druckertreiber auf dem Server laufen, müssen sich Administratoren nicht mit der Client-seitigen Pflege der Treibersoftware für die einzelnen Netzwerkdrucker befassen. Sollen Druckaufträge über das WAN oder das Internet laufen, so lassen sich die .print Personal Printing Essentials um Funktionen zur Datenkompression, zur Bandbreitenkontrolle und zum Übertragen von Druckjobs erweitern.

Die Drucklösung unterstützt zudem nicht nur „normale“ Print-Clients, sondern auch Terminalserver- und virtuelle Umgebungen. Darüber hinaus arbeitet sie auch mit Linux- und MacOS-Clients zusammen, in diesem Fall müssen die verwendeten virtuellen Drucker aber ihre eigenen Druckertreiber haben.

Berechtigungsnachweis per Blackberry oder Smartcard

Die Authentifizierung läuft entweder über eine Smartcard oder ein Blackberry-Handy ab, mit dem die Anwender einen QR-Code am jeweiligen Drucker einscannen. Der Print-Client auf dem Blackberry schickt daraufhin eine Nachricht an den Print-Server und informiert ihn darüber, dass der Besitzer des Handys sich an dem Drucker befindet, worauf die Druckausgabe startet. Bei Bedarf können die Administratoren das System auch so konfigurieren, dass zusätzlich noch eine PIN-Eingabe nötig ist.

Sollten die Mitarbeiter keine Blackberrys besitzen und die Drucker über keinen integrierten Smartcard-Reader verfügen, stellt SEH den Thinprint Reader TPR-10 als Authentifizierungslösung zur Verfügung. Dieser kommt zwischen den Druckern und dem Netzwerk-Switch zum Einsatz und ermöglicht dort die Smartcard-basierende Benutzerauthentifizierung mit allen Druckern – also auch mit solchen, die keine eigene Authentifizierungshardware mitbringen.

Inhalt

  • Seite 1: Was leisten die Personal Printing Essentials
  • Seite 2: Drucklösung mit Thinprint Reader im Test
  • Seite 3: Der Thinprint Reader TPR-10
  • Seite 4: Neue Karten zum System hinzufügen
  • Seite 5: Druckfunktion und E-Mail-Fernwartung

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