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.print Personal Printing Essentials mit Thinprint Reader TPR-10 im Test

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Druckfunktion und E-Mail-Fernwartung

Nachdem wir beide Systeme sowie die zugehörigen Karten eingerichtet und konfiguriert hatten, starteten wir diverse Druckjobs auf unseren beiden Druckern und holten diese anschließend mit unseren Karten bei den TPR-10s ab. Dabei mischten wir die Ausdrucke und Abholvorgänge mehrmals durch. Das System ließ sich nicht durcheinander bringen und gab alle Aufträge an die richtigen Benutzer aus.

Die Fernwartung per E-Mail

Lassen Sie und noch kurz die Funktion zum Fernwarten des TPR-10 per E-Mail beleuchten: Die Mail-Wartungsfunktion lässt sich von allen Internet-fähigen Computern aus nutzen, ein Zugriff auf das Web-Interface des Thinprint Reader muss dabei nicht bestehen. Durch das Schicken bestimmter Schlüsselwörter in den Mail-Betreffzeilen haben die IT-Verantwortlichen die Möglichkeit, den TPR-10 dazu zu veranlassen, Statusmeldungen auszugeben und Konfigurationsänderungen vorzunehmen. Administratoren können bei Bedarf die Mail-Übertragungen verschlüsseln und Konfigurationsänderungen über TANs absichern.

Das Vorstellen sämtlicher möglichen Keywords würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, deswegen an dieser Stelle nur ein Beispiel. Die Mail

To: TPR-10@iait.euSubject: cmd: get status

sorgt dafür, dass der Absender eine Statusmail von dem Thinprint Reader erhält. Wir halten die Idee der Mail-Fernwartung für sehr gelungen.

Fazit

Im Test funktionierte die Kombination von .print Personal Printing und TPR-10 problemlos. Die Thinprint-Lösung lässt sich einfach ins Netz integrieren und ohne Schwierigkeiten im laufenden Betrieb warten. Da die meisten Optionen selbsterklärend sind, dürfte auch kein großer Einarbeitungsaufwand anfallen.

Was den TPR-10 angeht, so gefiel uns, dass die Lösung im Netzwerk völlig transparent erscheint. Verfügt der Drucker beispielsweise über ein Web-Interface auf Port 80 und legt der Administrator den Port des TPR-10-Interfaces auf einen anderen Port (etwa 8081), so lässt sich der Drucker von allen Clients aus über die IP-Adresse des TPR-10 und Port 80 erreichen, da der TPR-10 den dazugehörigen Verkehr einfach durchreicht.

Das Web-Interface des Thinprint Reader s steht gleichzeitig über Port 8081 zur Verfügung. Wenn die Verantwortlichen dem TPR-10 die gleiche IP-Adresse geben, die der Drucker vorher hatte, so sind auf den Clients folglich keinerlei Änderungen erforderlich und alles läuft so weiter wie zuvor. Die einzige Änderung besteht darin, dass der Drucker jetzt über eine Authentifizierungsmöglichkeit verfügt.

Auch in Sachen Funktionalität angeht konnte uns der Thinprint Reader ebenfalls überzeugen. Das System arbeitet mit jedem netzwerkfähigen Drucker zusammen und lässt sich leicht einrichten und verwalten. Auch das Hinzufügen von Karten zu Benutzerkonten lief in unserem Test problemlos und einfach ab. Die Kombination der beiden hier getesteten Produkte ist also durchaus empfehlenswert.

Inhalt

  • Seite 1: Was leisten die Personal Printing Essentials
  • Seite 2: Drucklösung mit Thinprint Reader im Test
  • Seite 3: Der Thinprint Reader TPR-10
  • Seite 4: Neue Karten zum System hinzufügen
  • Seite 5: Druckfunktion und E-Mail-Fernwartung

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