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.print Personal Printing Essentials mit Thinprint Reader TPR-10 im Test

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Drucklösung mit Thinprint Reader im Test

Um die Personal Printing Essentials zu installieren, muss ein Benutzerkonto zum Einsatz kommen, das mindestens über lokale Administratorrechte verfügt. Außerdem muss der verwendete Server ein Mitglied der Domäne sein. Das Setup selbst läuft – wie unter Windows üblich – mit Hilfe eines Assistenten ab.

Die Setup-Routine spielt zunächst diverse Prerequisites ein und verlangt danach einen Neustart des Servers, bevor sie mit der eigentlichen Installation der Printing Essentials beginnt. Sobald das Setup abgeschlossen ist, findet sich in der Druckerkonfiguration des Servers der bereits freigegebene Personal Printer, der auf den Clients als Standarddrucker zum Einsatz kommen sollte.

Damit das System nun funktioniert, muss in der Verwaltungskonsole der Personal Printing Essentials noch mindestens ein Drucker eingerichtet werden. Um diesen Schritt durchzuführen, öffneten wir zunächst die angesprochene Management-Konsole, wechselten nach „Personal Printing“ und fügten dort die Drucker hinzu.

Die betroffenen Geräte müssen dazu auf dem Server bereits als normale Drucker existieren. Sobald die Drucker in den Personal Printing Essentials vorhanden sind, ist das System im Prinzip betriebsbereit.

In unserem Netz war es jetzt nur noch erforderlich, die Thinprint Reader als Authentifizierungslösungen und die Benutzerkonten zu konfigurieren. Bevor wir uns dieser Thematik zuwenden, gehen wir aber noch einmal kurz auf den Funktionsumfang der .print Personal Printing Essentials ein.

Personal Printing Essentials administrieren

Das Konfigurationswerkzeug für die Personal Printing Essentials wurde als Snap-in für die Microsoft Management Console realisiert. Hier finden sich zwei Einträge. Zunächst einmal können die Administratoren unter „Active Directory-Benutzer und -Computer“ die Domäne durchsuchen.

In den Benutzerkonto-Eigenschaften findet sich dann ein zusätzlicher Reiter namens „.print Personal Printing“. Hier sind die zuständigen Mitarbeiter dazu in der Lage, das Personal Printing für das jeweilige Benutzerkonto zu aktivieren oder zu deaktivieren und die Authentifizierungsmethode festzulegen. Die Möglichkeiten reichen von einer GemClub-Memo-Karte über eine Karte mit vorgegebener PIN bis hin zu einem per Smartphone einzuscannenden Barcode mit Smartphone.

Unter den Authentifizierungseinstellungen müssen sie bei der Kartenauthentifizierung zudem die ID der dem betroffenen Nutzer zugeteilten Karte eingeben, damit das System weiß, welcher Anwender welche Karte benutzt. Darüber hinaus ist es auch noch möglich, eine Benutzer-PIN festzulegen. Auf das Einrichten der Karten als Authentifizierungsmittel gehen wir später noch genauer ein.

Der zweite Eintrag der Konsole nennt sich „Thinprint“ und befasst sich mit der Konfiguration der Personal Printing Essentials selbst. Hier lassen sich bei Bedarf Drucker hinzuzufügen, die Drucker-IDs ändern und Drucker deaktivieren. Abgesehen davon kann der Admin das Verzeichnis für die Druckaufträge auswählen, das Konto für den ADAM-Service-Account festlegen sowie das Zugriffskonto (ein Konto mit lokalen Administratorrechten) und die maximale Speicherdauer für die Druckjobs definieren.

Zusätzlich lassen sich die einzelnen Authentifizierungsmethoden, also Karte, Blackberry oder PIN, an zentraler Stelle ein- und ausschalten. Last but not least gehört auch noch die Lizenzverwaltung zum Funktionsumfang der Personal-Printing-Management-Konsole.

Inhalt

  • Seite 1: Was leisten die Personal Printing Essentials
  • Seite 2: Drucklösung mit Thinprint Reader im Test
  • Seite 3: Der Thinprint Reader TPR-10
  • Seite 4: Neue Karten zum System hinzufügen
  • Seite 5: Druckfunktion und E-Mail-Fernwartung

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