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.print Personal Printing Essentials mit Thinprint Reader TPR-10 im Test

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Neue Karten zum System hinzufügen

Die genannte letzte Benutzer-ID kann zum Einsatz kommen, um neue Karten mit Benutzerkonten zu verbinden, also Anwendern Karten zuzuweisen. Scannt der Administrator eine neue Karte, so zeigt der TPR-10 auf der Personal-Printing-Statusseite im Web-Interface die entsprechende Karten-ID an.

Diese ID trägt der IT-Verantwortliche nun einfach im.print-Personal-Printing-Reiter des gewünschten AD-Benutzerkontos ein, so weiß das System von diesem Zeitpunkt an. Das Hinzufügen neuer Benutzer zu dem Authentifizierungssystem funktionierte in unserer Testumgebung problemlos.

Über den Thinprint-Dialog lässt sich eine Thinprint Server Engine in ihre Umgebung zu integrieren, um die Zusatzfunktionen wie Datenkompression, Bandbreitenkontrolle und ähnlichem zu nutzen. Auch hier ist es wieder erforderlich, den Servernamen anzugeben, den Port festzulegen und ähnliches. Zusätzlich lassen sich unter anderem auch Timeouts und Bandbreiten definieren.

Die Thinprint-Druckerübersicht umfasst neben Informationen zur Verbindung zum angeschlossenen Drucker und dem Status auch Punkte zum Ein- und Ausschalten der Druckerüberwachung mit Hilfe von Ping und SNMP. Außerdem gibt sie Aufschluss über den Queue-Namen, die Klasse, den Treiber und ähnliches.

Unter „Beschreibung“ tragen die Administratoren schließlich den Hostnamen, eine Systembeschreibung und den Namen einer Kontaktperson ein, die auf der Startseite des Web-Interfaces angegeben wird. „Benachrichtigung“ dient im Gegensatz dazu zum Festlegen der Mail-Empfänger für die Alerts und der Trap Targets.

Sicherheitsmechanismen

Ebenfalls von Interesse ist der Bereich „Sicherheit“. Hier konfigurieren die zuständigen Mitarbeiter ihr System auf Wunsch so, dass Zugriffe auf das Webinterface nur verschlüsselt erfolgen. Das funktionierte bei unserem Test problemlos. Darüber hinaus können Administratoren auch ein Zugriffspasswort festlegen. Über das „Port Blocking“ ist es möglich, bis zu zwölf Ports explizit zu blockieren, und zwar für die ProtokolleTCP und UDP und für die Schnittstellen „LAN“ und „Remote“.

Die Konfiguration der Portzugriffe ermöglicht es den IT-Mitarbeitern im Gegensatz dazu, TCP-Zugriffe oder alle Netzwerkzugriffe auf das Gerät zu untersagen. In diesem Fall müssen sie aber die Systeme, die mit dem TPR-10 kommunizieren dürfen, explizit über eine ACL erlauben. Das System lässt das Einrichten von White-Lists für bis zu acht IP- und MAC-Adressen zu. Auf diese Weise lässt sich der Zugriff auf das System sehr genau regeln.

Die Zertifikatverwaltung ermöglicht das Erstellen von Zertifikaten und Zertifikatsanforderungen sowie das Einspielen von pkcs12-, S/MIME-, Personal-Printing- und Root-Zertifikaten. Die Zertifikate können dann zum Einsatz kommen, um Datenübertragungen zu verschlüsseln, die Authentifizierung einzurichten und den Mail-Verkehr abzusichern. Was die Authentifizierungsmöglichkeiten im Netz angeht, so unterstützt die SEH-Lösung die Methoden MD5, TLS, TTLS, PEAP und FAST.

Über den Wartungsdialog verwalten die IT-Mitarbeiter den TPR-10 selbst. Hierbei gibt es die Möglichkeit, die aktuelle Konfiguration in einer Datei oder automatisch auf einem angeschlossenen USB-Stick zu sichern. Darüber hinaus existieren Funktionen zum Update von Software und Firmware, zum Wiederherstellen der Defaulteinstellungen, zum Neustart des Geräts, zum Drucken der oben erwähnten Statusseite und zum Einsehen der Job History, also einer Übersicht über die abgearbeiteten Druckjobs.

Inhalt

  • Seite 1: Was leisten die Personal Printing Essentials
  • Seite 2: Drucklösung mit Thinprint Reader im Test
  • Seite 3: Der Thinprint Reader TPR-10
  • Seite 4: Neue Karten zum System hinzufügen
  • Seite 5: Druckfunktion und E-Mail-Fernwartung

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