re:publica 2026 Cybersicherheit und Datenschutz halten Einzug in der Gesellschaft

Von Melanie Staudacher 2 min Lesedauer

Die re:publica 2026 startet in Berlin und bringt auch die Themen Cy­ber­sicherheit und Datenschutz in den Fokus der Gesellschaft. Auf 27 Bühnen, in 670 Sessions und mit über 1.200 Speakern werden noch bis zum 20. Mai digitale Souveränität, KI und der Schutz kritischer Infrastrukturen diskutiert.

Tag eins der re:publica 2026 unter dem Motto „Never Gonna Give You Up”.(Bild:  Anne Barth/re:publica)
Tag eins der re:publica 2026 unter dem Motto „Never Gonna Give You Up”.
(Bild: Anne Barth/re:publica)

Heute startete die „re:publica“, eine der größten europäischen Konferenzen zur Digi­ta­li­sier­ung in der Gesellschaft. Unter dem Motto „Never Gonna Give You Up” beantworten Expertinnen und Experten, was sie trotz anhaltender, multipler Krisen antreibt. Im Fokus der Diskussionen stehen dabei die Fragen, wie Europa Unabhängigkeit von den USA erreichen kann, wie wir trotz des immensen Einsatzes von KI die Kontrolle behalten können und wie Europa seine kritischen Infrastrukturen vor ausländischen Cyberangriffen sowie seine Bürger vor Über­wachung schüt­zen kann. Und auch das Thema IT-Sicherheit findet gleich mehrere Plätze in der Agenda.

Hoffnungsvoller Blick aus und auf Europa

Vor dem Hinblick der digitalen Abhängigkeit Europas, besonders von den USA, geopolitischen Konflikten, die Cyberspionage antreiben sowie dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz, der das Bedürfnis nach Transparenz und Sicherheit anfeuert, wartet die re:publica vom 18. bis 20. Mai 2026 mit 27 Bühnen, 670 Sessions sowie über 1.200 Speakern auf. Eröffnet hat die Konferenz Autorin und Journalistin Karen Hao mit ihrer Keynote „How Silicon Valley is Reshaping the World – via AI“, gefolgt von einer Panel-Diskussion „Never Gonna Give (You) Up – Warum wir immer weiter machen“ mit Constanze Kurz, Informatikerin und Autorin beim Chaos Computer Club, Alice Hasters, Autorin und Podcasterin, Klimaaktivistin und Autorin Luisa Neubauer sowie Carolin Emcke, Publizistin und Philosophin. Auch Altkanzlerin Angela Merkel trat am Eröffnungstag der re:publica 2026 auf, im Interview mit Markus Preiß, Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen, ARD‑Hauptstadtstudio, im Rahmen des 28. WDR Europaformus zu „Trotz allem: Hoffnung Europa?“.

Digitale Souveränität, KI und Cybersicherheit

Am zweiten und dritten Konferenztag wandeln sich die Fragestellungen von philosophischen zu praxisorientierteren:

  • „Echt jetzt? Was Deepfakes mit Menschen, Marken und Marketing machen. Und was dagegen hilft!“ mit Eckart von Hirschhausen, Gründer der Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen, Chan-jo Jun, Gründer von Jun Legal, und Rechtsanwältin Jessica Flint
  • „Big Tech verklagen, Rechte durchsetzen“ mit Max Schrems, Gründer von NOYB, und Albrecht von Sonntag, Gründer von Idealo
  • „Never Gonna Give You Up: Arbeit, Innovation und Gerechtigkeit im KI-Zeitalter“ mit Bärbel Bas, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • „Vertrauen im KI-Zeitalter: Wie bleibt digitale Information glaubwürdig?“ mit Frederik Blachetta CTO der Bundesdruckerei-Gruppe
  • „Dein Unternehmen ist nicht zu klein zum Hacken – nur zu optimistisch. Ein Realitätscheck für digitale Sorglosigkeit.“ mit Marc Dönges, Projektleiter Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand
  • „OpenClaw – Anatomie der kommenden Welle“ mit Stephan Noller und Benedikt Köhler, beide von Hybrid AI
  • „Datenspende als Waffe: Wie wir mit der DSGVO Big Tech unter Druck setzen können“ mit Johannes Filter, Aktivist und Software-Entwickler
  • „Cyber, Cyber, Hacks, Hacks – Wir hören niemals auf, über Cyber ​​zu sprechen“ mit Marcel Roth, Freier Hörfunk-Journalist, Cybersicherheit und Bildung, Bianca Kastl, Caroline Krohn, Fachbereichsleiterin Digitaler Verbraucherschutz beim BSI, Falk Steiner, Journalist, und Anke Domscheit-Berg, Tech-Journalistin

Wer nicht in Berlin vor Ort dabei sein kann: Das komplette Programm der Bühne 1 wird live auf re:publica.com gestreamt.

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