Social-Engineering-Angriff Datenpanne legt Informationen von 1,6 Millionen RingCentral-Konten offen

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Eine Social-Engineering-Kampagne führte zum Diebstahl von Daten aus 1,6 Millionen RingCentral-Konten. Die Hacker veröffentlichten 280 Gigabyte Daten im Dark Web, darunter Namen, E-Mails und Telefonnummern.

Medienberichten nach weigerte sich RingCentral, Lösegeld für gestohlene Daten zu bezahlen. Daraufhin machten die Hacker ihre Drohung wahr und veröffentlichten einen Teil der Daten.(Bild: ©  Westlight - stock.adobe.com)
Medienberichten nach weigerte sich RingCentral, Lösegeld für gestohlene Daten zu bezahlen. Daraufhin machten die Hacker ihre Drohung wahr und veröffentlichten einen Teil der Daten.
(Bild: © Westlight - stock.adobe.com)

Bis zum 30. Juli 2026 haben die Cyberangreifer von ShinyHunters einem X-Beitrag nach RingCentral gegeben, nachdem das Unternehmen im Juli gehackt wurde.

„Ausgeklügeltes Social Engineering“

Am 28. Juli hat RingCentral, US-Unternehmen, das Dienste wie Telefonie, Messaging und Voicemail anbietet, ein General Advisory Notice veröffentlicht, in dem es über den Angriff informiert. Hintergrund der Attacke sei eine „ausgeklügelte Social-Engineering-Kampagne“. Weitere Details werden nicht genannt.

Von dem Vorfall seien Daten eines „begrenzten Teils“ der RingCentral-Kunden betroffen. Wer nicht von dem Anbieter kontaktiert wurde, ist der Meldung nach nicht von dem Vorfall betroffen. Die Kernplattform von RingCentral war nicht beeinträchtigt, die Dienste laufen störungsfrei.

Nach Entdecken der unbefugten Aktivitäten habe das Unternehmen umgehend Maßnahmen ergriffen, um diese zu beenden. Außerdem sei ein externes Forensikteam hinzugezogen worden. Seitdem seien keine weiteren unbefugten Aktivitäten mehr festgestellt worden.

Hacker veröffentlichten Daten im Dark Web

Dem Online-Dienst Have I Been Pwned nach, gehören zu den kompromittierten Daten Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Adressen. Insgesamt würden diese Daten zu 1,6 Millionen eindeutigen Konten gehören.

Bleepingcomputer veröffentlichte einen Screenshot, auf dem steht, dass 623 Gigabyte an Daten kompromittiert seien. RingCentral habe sich geweigert, ein Lösegeld für diese Daten zu bezahlen. Daraufhin hätte ShinyHunters ein komprimiertes Archiv mit Dateien im Umfang von 280 Gigabyte auf ihrer Leak-Seite im Dark Web veröffentlicht.

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