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Authentication Manager mit erweiterter Sicherheit und Performance RSA Security überarbeitet Plattform und Token zur Authentifizierung

| Redakteur: Martin Hensel

Der Anbieter von Security-Lösungen RSA hat sein Portfolio im Bereich Identitätssicherung erweitert. Die nächste Generation des Authentication Manager soll die Anforderungen von Unternehmen erfüllen, selbst wenn viele mobile Mitarbeiter unerwartet auf Anwendungen und Informationen zugreifen müssen.

RSA stellt den Authentication Manager in der Version 7.1 vor.
RSA stellt den Authentication Manager in der Version 7.1 vor.
( Archiv: Vogel Business Media )

RSA Security hat die Version 7.1 seines Authentication Managers vorgestellt. Die Identitätssicherungs-Software wurde mit erweiterten Funktionen zur Authentifizierung und besserer Performance ausgestattet.

Um Business Continuity sicherzustellen, können Nutzer der RSA-Software ihre Server-Lizenzen im Bedarfsfall vorübergehend erweitern. Damit kann einer großen Anzahl mobiler Mitarbeiter schnell und zeitgleich Zugriff auf die Unternehmenssysteme gewährt werden. Auf diese Weise lassen sich bei Systemausfällen oder Notlagen Arbeitsunterbrechungen vermeiden.

Selbstbedienung für Anwender

Ein Self-Service-Modul erleichtert den schnellen Einsatz der Software rund um die Uhr: Anwender können sich einfach registrieren und Berechtigungen anfordern, ohne auf einen Helpdesk angewiesen zu sein. Über den RSA Credential Manager können Anwender eigenständig ihre Token-Lebenszyklen verwalten und beispielsweise einen PIN-Reset oder Änderungen am Benutzerprofil durchführen.

Der On-Demand-Authenticator sendet Zugangscodes für Token via SMS oder E-Mail, ohne dass dazu ein physikalisches Zugriffsrecht zugewiesen oder Software installiert werden muss. Das CT-KIP (Cryptographic Token Key Initiation Protocol) von RSA ermöglicht zudem den schnellen Einsatz von Software-Token. Generierung und Zuteilung erfolgen ohne dass dazu ein Seed über das Netzwerk verschickt wird.

Unterstützung für Active Directory

RSAs Authentication Manager unterstützt natives LDAP für Verbindungen mit den Directory Services von Microsofts Active Directory und Sun-One-Datenbanken. Zudem lässt sich die Anwendungen in die Microsoft Management Console integrieren. Die Bedienung der Software erfolgt vollständig über eine webbasierte Oberfläche.

Weltweit kommt das Update noch in diesem Quartal auf den Markt. Preise nannte RSA noch nicht. Anwender von RSA SecurCare mit einer Vorgängerversion des Authentication Managers erhalten ein kostenloses Upgrade.

Parallel zu der Software kündigte RSA das SecurID Software Token 4.0 für Windows-Desktops an und erweitert damit das Angebot im Bereich Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das Token unterstützt Windows Vista Enterprise und Business.

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