Saftety – Systemvergleich

Safe-Link-Technologie macht die sichere Kopplung einfach einfacher

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Sichere Ethernetsysteme: Eher unflexibel und oft relativ teuer

Werfen wir zunächst noch einen Blick auf die zweite Option für die sichere Kopplung: auf die Verbindung via Ethernet über den in der jeweiligen Anlage genutzten Feldbus. Im Vergleich zur antiquierten Parallelverdrahtung ist dies eine deutlich zeitgemäßere Variante, aber auch sie birgt mindestens zwei wesentliche Nachteile. Zum einen lässt sie es logischerweise eben nicht zu, Maschinen zu koppeln, die mit unterschiedlichen Automatisierungssystemen arbeiten. Zum anderen erlaubt sie keine direkte Kopplung zwischen den einzelnen Teilnehmern: Die Slaves können nur über eine zusätzlich erforderliche sichere Steuerung miteinander kommunizieren. Dies ist aber noch nicht alles, was die Kalkulation belastet: Darüber hinaus schlagen auch die oft relativ hohen Hardwarekosten für die Geräte negativ zu Buche.

Hier die zwar flexible, aber in Sachen Effizienz völlig indiskutable konventionelle Verdrahtung – dort die zwar modernere, aber systemgebundene und in der Regel vergleichsweise teure Variante via Ethernet über den jeweiligen Feldbus: Bisher keine wirklich verlockende Alternative für Anwender, die vor der Aufgabe stehen, Anlagen, Maschinen oder Segmente sicher zu koppeln. Genau diese wenig befriedigende Situation hat die Safety-Spezialisten von Bihl+Wiedemann dazu veranlasst, nach einer weiteren Lösung zu suchen.

Safe Link: Einfach, flexibel und unschlagbar effizient

Dabei herausgekommen ist Safe Link – eine Technologie, die es ermöglicht, sichere Steuerungen ganz einfach, unschlagbar effizient und höchst flexibel miteinander zu verbinden. Wenn beide zu koppelnden Maschinen oder Anlagenteile mit demselben Ethernet-basierten Feldbus arbeiten – wunderbar, dann wird die Safe Link - Verbindung über die Feldbusschnittstelle der Sicherheitsmonitore aufgebaut. Wenn nicht, ist das auch kein Problem: Dann läuft der Anschluss stattdessen über die Ethernet-Diagnoseschnittstelle der Sicherheitsmonitore und das ohnehin in jedem Unternehmen vorhandene Standard-Ethernet-Netzwerk. Selbstverständlich ist dabei auch die Kommunikation über WLAN möglich. Safe Link nutzt also in jeder Konstellation konsequent die bereits existierende Peripherie. In allen Fällen reicht ein Ethernetkabel für die Kopplung. Und auch zusätzliche Geräte sind nicht nötig – bei der neuesten Generation der sicheren Kleinsteuerungen von Bihl+Wiedemann gehört die Safe Link - Funktion sozusagen zur Serienausstattung. Oder etwas technischer formuliert: Das Safe Link - Protokoll wurde in die bestehende Hardware der Sicherheitsmonitore integriert.

Immer informiert: Kommunikation per Multicasts

Doch nicht nur bei der Vielseitigkeit und in der kalkulatorischen Betrachtung, auch bei der funktionellen Effizienz und in der Ausbaufähigkeit spielt Safe Link in einer eigenen Liga. Denn die Kommunikation basiert auf so genannten Multicasts. Das heißt: Ein Sicherheitsmonitor „spricht“, und alle „hören“ mit. Die Teilnehmer in den gekoppelten Netzen verfügen also jederzeit über sämtliche sicherheitsrelevanten Informationen. Und die Anzahl dieser Teilnehmer ist nahezu grenzenlos: Insgesamt lassen sich auf diese Art bis zu 31 Gateways mit integriertem Sicherheitsmonitor und Safety Basis Monitore mit Ethernet-Schnittstelle miteinander koppeln. Beziehungsweise – für die Freunde noch imposanterer Zahlen: bis zu 1922 Safety-Komponenten.

Bei objektiver und rein faktenorientierter Betrachtung geht also Safe Link als Sieger hervor. Und die zahlreichen AS-i spezifischen Vorteile, von der einfachen Installationstechnik bis zu den umfangreichen Diagnosemöglichkeiten, gibt’s als Extras ohne Aufpreis gleich mit dazu.

Dieser Beitrag ist auf unserem Partnerportal Elektrotechnik erschienen.

* Thomas Rönitzsch, verantwortet Unternehmenskommunikation bei Bihl+Wiedemann

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