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Automatisiertes Client Lifecycle Management
Die Maßnahmen, um Sicherheitslücken zu beseitigen, sind sehr vielfältig: Sie reichen vom einfachen Schließen eines Ports an der Firewall über Betriebssystem-Upgrades (etwa die letzthin viel diskutierte Migration weg von Windows XP) bis hin zur forensischen Analyse einzelner von Schadsoftware befallener Endgeräte.
Der häufigste Fall im IT-Alltag dürfte jedoch sein, dass der Administrator gefährdete Rechner ermittelt und die Schwachstellen dann durch gezielte Verteilung von Software-Updates oder Patches beseitigt. Moderne Lösungen für das Client Lifecycle Management (CLM) kombinieren zu diesem Zweck Standardfunktionen wie eine Inventarisierung, das Aufspielen von Betriebssystemen, Softwareverteilung, Patch Management und Mobile-Device-Management zusammen mit einem integrierten Schwachstellenmanagement.
Die Kernaufgabe einer CLM-Lösung ist die strukturierte Umsetzung jener Aufgaben, die im Laufe eines Software-Lebenszyklus ständig wiederkehren. Diese Aufgaben folgen dem immer gleichen Muster:

Aus CLM-Sicht ist das Auftreten von Schwachstellen schlicht eine (wenn auch sicherheits-, zeit- und geschäftskritische) Abweichung vom gewünschten Sollzustand. Die Integration von Funktionen zur Behebung von Schwachstellen in eine umfassende Client-Lifecycle-Management-Suite erleichtert dem Systemverantwortlichen die Arbeit erheblich. Und sie verschafft ihm einen wichtigen Zeitvorsprung - ein Vorteil, der beim Auftreten kritischer Sicherheitslücken für sein Unternehmen entscheidend sein kann.
* Armin Leinfelder ist Produktmanager bei der baramundi software AG in Augsburg.
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