Compliance dank Client Lifecycle Management

Schwachstellen-Management als Prozess

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Automatisiertes Client Lifecycle Management

Die Maßnahmen, um Sicherheitslücken zu beseitigen, sind sehr vielfältig: Sie reichen vom einfachen Schließen eines Ports an der Firewall über Betriebssystem-Upgrades (etwa die letzthin viel diskutierte Migration weg von Windows XP) bis hin zur forensischen Analyse einzelner von Schadsoftware befallener Endgeräte.

Der häufigste Fall im IT-Alltag dürfte jedoch sein, dass der Administrator gefährdete Rechner ermittelt und die Schwachstellen dann durch gezielte Verteilung von Software-Updates oder Patches beseitigt. Moderne Lösungen für das Client Lifecycle Management (CLM) kombinieren zu diesem Zweck Standardfunktionen wie eine Inventarisierung, das Aufspielen von Betriebssystemen, Softwareverteilung, Patch Management und Mobile-Device-Management zusammen mit einem integrierten Schwachstellenmanagement.

Die Kernaufgabe einer CLM-Lösung ist die strukturierte Umsetzung jener Aufgaben, die im Laufe eines Software-Lebenszyklus ständig wiederkehren. Diese Aufgaben folgen dem immer gleichen Muster:

Das Schwachstellen-Management - wie auch das CLM generell - folgt einem immer wiederkehrenden Kreislauf.
Das Schwachstellen-Management - wie auch das CLM generell - folgt einem immer wiederkehrenden Kreislauf.
(Bild: baramundi)
Auf die Definition eines Sollzustands (1) folgt die Prüfung zum Abgleich des Client-Bestands mit diesen Vorgaben (2), daraufhin die Behebung (3) festgesteller Abweichungen („Remediation“ genannt) sowie schließlich ein Reporting über den nun erzielten Zustand (4). Letztere Informationen bilden dann wiederum die Informationsbasis für die nächste Runde im ununterbrochenen Aktualisierungskreislauf.

Aus CLM-Sicht ist das Auftreten von Schwachstellen schlicht eine (wenn auch sicherheits-, zeit- und geschäftskritische) Abweichung vom gewünschten Sollzustand. Die Integration von Funktionen zur Behebung von Schwachstellen in eine umfassende Client-Lifecycle-Management-Suite erleichtert dem Systemverantwortlichen die Arbeit erheblich. Und sie verschafft ihm einen wichtigen Zeitvorsprung - ein Vorteil, der beim Auftreten kritischer Sicherheitslücken für sein Unternehmen entscheidend sein kann.

* Armin Leinfelder ist Produktmanager bei der baramundi software AG in Augsburg.

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