Security-Insider Podcast – Folge 117 Wie steht es um Deutschlands digitale Verteidigung?

Von Peter Schmitz und Melanie Staudacher 2 min Lesedauer

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Mitte April fand eine der größten Live-Fire-Übungen im Cyber-Bereich statt: die Nato-Übung „Locked Shields“. Ben Wetter und Markus Neumaier waren schon mehrmals dabei und berichten in dieser Folge von ihren Erfahrungen und wie es um Deutschlands digitale Ver­teidigung steht.

Geopolitische Spannungen verlagern sich zunehmend in den digitalen Raum. So bereiten sich die Nato und Deutschland auf hybride Angriffe vor.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Geopolitische Spannungen verlagern sich zunehmend in den digitalen Raum. So bereiten sich die Nato und Deutschland auf hybride Angriffe vor.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Geopolitische Konflikte befeuern Cyberangriffe wie Spionage, Sabotage und Über­las­tungs­at­tacken. Angesichts dieser sich rasant entwickelnden Bedrohungen stellt sich die Frage, wie es um Deutschlands digitale Verteidigung steht. Wer verteidigt uns im digitalen Raum – und wie?

Antworten auf diese Fragen liefern zwei Cybersicherheitsexperten, die aus Erfahrung sprechen. Ben Wetter und Markus Neumaier waren beide bereits mehrmals bei der Cybersicherheits-Übung „Locked Shields“ der Nato dabei. Dabei handelt es sich um eine der größten Live-Fire-Übungen im Cyber-Bereich, die vom 13. bis 24. April 2026 in Tallinn, Estland stattfand. Orga­ni­siert wird sie vom Nato Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) und findet seit 2010 jährlich statt. Bei dieser „Live-Fire Cyber Defence Exercise“ verteidigen internationale Teams in Echtzeit Computernetzwerke und IT-Systeme kritischer Infrastrukturen gegen hoch­entwickelte Cyberangriffe.

Doch an dieser Übung ist nicht nur die deutsche Bundeswehr beteiligt, sondern auch so­ge­nannte Cyberreservisten. Was es damit auf sich hat und wie es um die digitale Angriffsfläche Deutschlands steht, hören Sie in dieser Folge des Security-Insider-Podcasts.

Im Gespräch mit ...

Ben Wetter ist Geschäftsführer von BW ACHT Cyber Security und unterstützt Unternehmen bei ISO-Zertifizierungen sowie beim Aufbau und der Umsetzung resilienter Cyberstrukturen. Als Krisenmanager verbindet er Militär, Wirtschaft und Verwaltung und als beorderter Reservist im Dienstgrad Oberstleutnant am Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr ist er seit 2023 in multinationale Cyberübungen eingebunden. 2022 gründete er im Reservistenverband der Bundeswehr die Cyber-Reservistenarbeitsgemeinschaft Hamburg. Daraus entstand eine Community mit über 70 Ehrenamtlichen, die in Projekten zur gesamtstaatlichen Cyber­ver­teidigung mit der Bundeswehr sowie mit Cyber-Communities auf Landesebene kooperiert.

Bildquelle: BW ACHT Cyber Security GmbH

Markus Neumaier zeichnet bei Orange Cyberdefense als Head of Security Operations Central Europe verantwortlich. Er hat über 15 Jahre Erfahrung in hochregulierten Bereichen wie Aviation, Finance, Defense Tech und kritischer Infrastruktur gesammelt. Neumaiers aktueller liegt auf Incident Response, Detection Engineering, SOC und OT/ICS-Security, wobei regulatorische Anforderungen wie DORA, NIS2 und ISO27001 konsequent adressiert werden. Als aktiver Mitgestalter der Cybersecurity-Szene im DACH-Raum ist er im Hinblick auf vielfältige IT-Si­cher­heitsfragestellungen ein gefragter Sprecher, der technische Tiefe mit strategischem Blick verbindet. 2025 ge­hörte er zum Siegerteam der weltweit größten und komplexesten multinationalen NATO-Cyberabwehrübung „Locked Shields“.

Bildquelle: Orange Cyberdefense

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