Sichere Mikrocontroller

Sichere Authentifizierung für IoT-Systeme

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Die ICs DS28E15/22/25 von Maxim basieren auf der SHA-256-Technologie und unterscheiden sich durch die Größe ihres internen Speichers. Da Host- und Device-seitig dieselbe Geheimzahl verwendet wird, empfiehlt Maxim die Verwendung eines Coprozessors wie etwa des DS2465 auf Seiten des Hosts.

Auf asymmetrischer Kryptografie beruhende Produkte wie der DS28C36 und der DS28E35 ermöglichen ein flexibleres Verfahren, da der Host-seitige Schlüssel nicht vor Offenlegung geschützt werden muss. Um allerdings die Berechnungen mit dem öffentlichen Schlüssel auszulagern und zusätzliche sichere Operationen zu bieten, gibt es für den Host Coprozessoren wie den DS2476 (Companion-IC zum DS28C36), die die Entwicklung der Systemlösung vereinfachen.

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Symmetrische und asymmetrische Kryptografie

Das Angebot an sicheren Mikrocontrollern von Maxim reicht vom Applikationsprozessor MAX32590 (mit ARM9-Core und 384 MHz Taktfrequenz), der für anspruchsvolle Betriebssysteme wie Linux geeignet ist, bis zu platzsparenden Coprozessoren wie dem MAX32555 oder dem MAXQ1061.

Diese Mikrocontroller unterstützen sowohl die symmetrische als auch die asymmetrische Kryptografie für die digitale Signierung und Authentifizierung sowie für Verschlüsselungs-Algorithmen. Sie enthalten neben Hardwarebeschleunigern für SHA, RSA, ECDSA und AES auch eine komplette Kryptografiebibliothek mit einem fertigen, standardkonformen API. Zusätzlich ist eine Secure-Boot-Funktion integriert, damit die Authentizität der Firmware stets garantiert ist. Dank ihrer umfassenden Ausstattung mit Kryptografiefunktionen sind sie für mehrere Authentifizierungsverfahren geeignet.

Der MAXQ1061 ist ein Coprozessor, der nicht nur Authentifizierung ermöglicht, sondern auch die kritischsten Schritte der Over-IP-Verschlüsselungsprotokolle TLS/SSL regelt. Das Handling des TLS-Protokolls auf Chipebene erhöht den Sicherheitsstandard und entlastet den Hauptprozessor um rechenintensive Aufgaben. Insbesondere für ‚Embedded‘-Systeme mit eingeschränkten Ressourcen bietet dies einen großen Vorteil.

Low-Power-MCUs wie der MAX32626 sind für den Einsatz in Wearable-Produkten konzipiert, sind also keine auf ‚Security‘ spezialisierten Bauelemente. Da die Angriffshäufigkeit aber zunimmt, wurde der Baustein mit Blick auf kommende Sicherheitsanforderungen entwickelt. Er enthält daher eine Trust Protection Unit für Authentifizierungszwecke, AES-Hardware für die Verschlüsselung und eine eingebaute Secure-Boot-Funktion.

Dieser Beitrag stammt von unserer Schwesterpublikation ELEKTRONIKPRAXIS..

Maxim Integrated zeigt den MAXQ1061 und andere Produkte für Embedded-Security auf der embedded world vom 14. bis 16. März 2017 in Nürnberg in Halle 1, Stand 370.

* Christophe Tremlet ist Executive Business Manager, Micros & Security, bei Maxim Integrated.

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