Hybrides Arbeiten ist in vielen Unternehmen heute eine Selbstverständlichkeit. Damit gehen viele Vorteile einher, gleichzeitig erhöht die neue Arbeitsweise aber die Anforderungen an die IT-Fachkräfte und den Druck auf die IT-Sicherheit.
Moderne Remote Support-Tools mit erweiterten Sicherheitslösungen bieten eine starke Ressource für IT-Teams, die aktuellen Sicherheitsanforderungen mit begrenzter Manpower zu meistern.
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IT-Teams müssen heute die Cybersicherheit sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens gewährleisten und sind in vielen Fällen auch für die Verwaltung sowohl unternehmenseigener als auch privater Geräte verantwortlich, sofern eine Bring-your-own-Device-Policy gilt. Erschwerend kommt hinzu, dass Cyberkriminelle immer raffiniertere Methoden für ihre Angriffe einsetzen. Keine Überraschung: Angesichts dieser Entwicklungen geben mehr als die Hälfte der deutschen IT-Fachkräfte (60 Prozent) im „IT Priorities 2023“ Report von GoTo an, ihre Arbeit sei mit dem Wandel zu mehr Fernarbeit schwieriger geworden. Vor diesem Hintergrund sind Remote-Management- und Fernsupport-Lösungen eine wertvolle Ressource für die Sicherheit von Unternehmen.
Erhöhte Anzahl an Cyberangriffen verstärkt den Druck auf die IT-Sicherheit
Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands war im vergangenen Jahr etwa jedes zehnte deutsche Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen. Der Handlungsdruck ist also sowohl in großen als auch kleinen Unternehmen enorm. Allerdings verfügen größere Unternehmen häufiger Zugang zu spezialisierten Cybersicherheitsexperten in ihren IT-Teams. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hingegen müssen sich oft auf kleine IT-Teams verlassen, um sowohl ihre Sicherheit als auch den täglichen Support zu verwalten. Da die Zahl der Cyberangriffe kontinuierlich steigt, erhöht sich der Druck auf die Teams, die technologischen Anforderungen ihres Unternehmens zu bewältigen und gleichzeitig neue Bedrohungen zu überwachen und zu verhindern.
Fernsupport-Lösungen punkten mit Sicherheitsfeatures
Moderne Remote Support-Tools mit erweiterten Sicherheitslösungen bieten eine starke Ressource für IT-Teams, die aktuellen Sicherheitsanforderungen mit begrenzter Manpower zu meistern. Sie ermöglichen es Teams, jedes Gerät und jeden Endpunkt der Mitarbeiter abzusichern – unabhängig von Standort oder lokalem Netzwerk. Dabei sollten die Verantwortlichen in den KMU Wert darauf legen, dass es sich um eigens für diesen Zweck entwickelte Lösungen handelt. Die leistungsfähigsten Lösungen bieten sogar Sicherheit der Enterprise-Klasse, um Unternehmen vor verschiedenen Angriffsvektoren, einschließlich Malware, Viren und anderen bösartigen Bedrohungen zu schützen. Durch die Integration von Sicherheitsfunktionen in Fernverwaltungs- und -supportlösungen können Teams außerdem IT-Support und Cybersicherheitsvorgänge an einem einzigen Ort verwalten.
Integrierte Systeme bedeuten mehr Transparenz
Mit IT und Security in einer einzigen Lösung, können Administratoren Netzwerkscans aktivieren, Updates bereitstellen und den Sicherheitsstatus der Endpunkte überwachen. Dieser optimierte Verwaltungsansatz spart wertvolle Zeit und Ressourcen und ermöglicht es den IT-Teams, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. Vor allem kann es hilfreich sein, Updates der Sicherheitssysteme wie der Antivirensoftware automatisiert erfolgen zu lassen. Damit sind die Endgeräte automatisch immer auf dem aktuellen Sicherheitsstand, unabhängig vom Zutun der Sicherheitsverantwortlichen. Dies erhöht die Transparenz und trägt wiederrum dazu bei, Schwachstellen zu minimieren und Endgeräte vor Malware zu schützen.
Sicherheitsorientierte IT-Verwaltungs- und Supportlösungen erleichtern es Unternehmen auch, eine Zero-Trust-Architektur für zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu nutzen. Beim Zero-Trust-Modell wird den Benutzern im Netzwerk nicht blind vertraut, selbst wenn die Anmeldung legitim erscheint. Die Zero-Trust-Architektur ist ein Sicherheitsmodell, das von einem Verstoß ausgeht und jede Anfrage so überprüft, als stamme sie aus einem unkontrollierten Netzwerk. Sie basiert auf dem Prinzip "never trust, always verify" und wendet es auf sechs grundlegende Elemente an: Identitäten, Geräte, Anwendungen, Daten, Infrastruktur und Netzwerke. Die Zero-Trust-Architektur zielt darauf ab, den gesamten digitalen Besitz zu schützen und dient als integrierte Sicherheitsphilosophie und End-to-End-Strategie. Insbesondere bei Remote-Support-Tools trägt das Zero-Trust-Konzept zu einer entscheidenden Verbesserung der Sicherheit bei.
BYOD und MDM
Im Idealfall verfügen IT-Management und Support-Lösungen neben weiteren integrierten Sicherheitsfunktionen wie etwa agentenbasierten Authorisierung oder einer Verschlüsselung auch über ein Mobile Device Management (MDM). Viele Menschen nutzen im Arbeitsalltag unterschiedliche Mobilgeräte, die jedoch häufig keine dedizierten Firmenlaptops, -Smartphones oder -Tablets sind und daher nicht der Kontrolle der unternehmenseigenen IT-Abteilung unterliegen. Diese Privatgeräte stellen wegen ungenügender Compliance und weil sich technische Fragen nicht immer problemlos aus der Ferne beheben lassen, Risiken in einer IT-Umgebung dar. Deshalb ist eine MDM-Lösung sehr vorteilhaft, um alle Endpunkte sicher zu verwalten. Mit ihr können IT-Teams auch mobile Privatgeräte der Mitarbeiter unkompliziert in ihre Systeme einbinden, überwachen und durch Fernzugriff bei technischen Problemen direkt Unterstützung leisten. Für die Mitarbeiter bedeutet das mehr Flexibilität bei der Wahl ihres Arbeitsgeräts und IT-Teams erhalten eine dringend benötigte Entlastung.
Stand: 08.12.2025
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Kurz gesagt: Moderne IT-Management- und Support-Anwendungen bieten eine All-in-One-Lösung für IT-Sicherheit der Enterprise-Klasse, auf die es im heutigen Fernarbeitsalltag ankommt. Gleichzeitig ermöglicht das vereinfachte IT-Management den IT-Verantwortlichen, sich besser auf ihre eigentlichen Businessaktivitäten zu konzentrieren, indem sie Aufgaben automatisieren und ihre Verantwortlichkeiten an einem Ort verwalten können.