VDMA-Studie zur IT-Sicherheit im Maschinen- und Anlagenbau

Sicherheitsrisiken in Produktion und Automation

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

Steffen Zimmermann, Experte für Produkt- und Know-how-Schutz im VDMA: "Ziel ist, dass das Kern-Know-how geheim bleibt."
Steffen Zimmermann, Experte für Produkt- und Know-how-Schutz im VDMA: "Ziel ist, dass das Kern-Know-how geheim bleibt."
(Bild: Tristan Rösler Photography)

Für aktuelle Systeme sei es wichtig, sich zuerst einmal mit den Grundlagen der Security zu beschäftigen. Im VDMA Arbeitskreis Security in Produktion und Automation wurde dafür ein kurzer Fragenkatalog erarbeitet, der einen ersten Einstieg in die Security ermöglichen soll.

Hersteller und Integratoren versuchen laut Zimmermann schon seit langem, die Security zu etablieren – Stuxnet war dafür der Auslöser. Jetzt sei es notwendig, dass die Betreiber der Anlagen und Maschinen die notwendigen Maßnahmen etablieren.

Auch Embedded Software vor Manipulation schützen

„Know-how-Schutz bedeutet zudem die Absicherung gegen Reverse Engineering, Extraktion von Prozessinformationen oder geheimen Rezepturen. Dies umfasst auch den Schutz der Embedded Software vor Manipulation. Da schlafen die meisten Unternehmen noch, der Innovationsschutz wird oft vernachlässigt“, sagt Zimmermann.

Die Studie zeigt, obwohl die befragten Unternehmen eine Risikoeinschätzung vornehmen, sind die getroffenen Maßnahmen eher willkürlich gewählt. Das breite Spektrum an Vorgehensweisen, insbesondere bei den technischen Schutzmaßnahmen, zeigt, dass es noch keine allgemeinen Empfehlungen oder Best Practices gibt. Im Kasten finden Sie die auf Grundlage der Umfrageergebnisse vom VDMA zusammengestellten Handlungsempfehlungen für Unternehmen.

(ID:42555396)