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Privatsphäre und Datenschutz bei Firmenhandys

Sind Daten auf Smartphones vor dem Arbeitgeber sicher?

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Angestellte sind weiterhin skeptisch

Insgesamt sind die Teilnehmer der Umfrage am stärksten darüber beunruhigt, dass ihr Arbeitgeber ihre persönliche Kommunikation wie E-Mails und SMS mitlesen kann. Überrascht hat jedoch die Frage nach dem Aufenthaltsort – hierüber sorgen sich weniger als die Hälfte der Befragten. Trotz allem bleiben viele Angestellte skeptisch, Lösungsansätze werden gesucht. Wie das Unbehagen ausgeräumt werden könnte, zeigen folgende Antworten:

  • Für 26 Prozent seien detaillierte Erklärungen darüber, was der Zweck der Sichtbarkeit von bestimmten Informationen auf dem Gerät ist und wie sie persönliche von beruflichen Inhalten trennen, die wichtigste Maßnahme.
  • 20 Prozent möchten, dass der Arbeitgeber von ihnen eine schriftliche Erlaubnis einholt, bevor er auf jegliche Daten auf dem mobilen Gerät zugreift.
  • 18 Prozent genügt eine schriftliche Mitteilung, was ihr Chef sehen kann und was nicht.
  • Wiederum 18 Prozent bevorzugen eine schriftliche Zusage, dass nur auf Unternehmensdaten zugegriffen wird.
  • 15 Prozent der Befragten erwarten, dass der Arbeitgeber ein schriftliches Einverständnis einholt, bevor er auf Daten auf dem Gerät zugreift, die keinen beruflichen Bezug haben.

Diese Lösungsansätze belegen den Wunsch nach klaren Regelungen und einem offenen Dialog zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, kann man sich darauf einstellen und besser damit umgehen.

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Zur Datenerhebung:

Vom 14. bis 18. Juni 2013 führte Vision Critical im Auftrag von Mobileiron die Online-Umfrage „Mobileiron Trust Gap Survey” unter 2.997 zufällig ausgewählten Erwachsenen durch, die in Großbritannien (993), in den USA (1.004) und in Deutschland (1.000) einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Stichprobe war hinsichtlich Alter, Geschlecht und regionaler Daten ausgewogen.

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