Suchen

Praxis-Leitfäden für sicheres mobiles Arbeiten Tipps für den Umgang mit Smartphone und Laptop

| Redakteur: Stephan Augsten

Ob mit dem Laptop oder via Smartphone: mobiles Arbeiten birgt Gefahren, vor allem wenn man sich in fremde oder gar öffentliche Netzwerke einwählt. Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr gibt Tipps, wie man seine Daten unterwegs schützt.

Firmen zum Thema

Mobile Geräte wollen vernünftig abgesichert sein, das NEG bietet hierfür etliche Tipps und Leitfäden.
Mobile Geräte wollen vernünftig abgesichert sein, das NEG bietet hierfür etliche Tipps und Leitfäden.
(NEG)

Mobile Geräte wie der Laptop und das Smartphone haben dafür gesorgt, dass man selbst auf der Geschäftsreise noch produktiv sein kann. WLAN-Hotspots am Flughafen, im Zug oder auch beim Kunden können jedoch zu einer ernsten Bedrohung werden.

Kritisch wird es besonders auch dann, wenn Geräte oder die darauf vorhandenen Benutzerkonten nicht Passwort-geschützt und verschlüsselt sind. Wie man sicher und smart seine Daten unterwegs schützen kann, zeigen die folgenden Tipps des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG).

Tipp 1: Notebook grundlegend absichern

Wer von unterwegs mit dem Notebook arbeitet, sollte darauf achten, seinen Rechner ausreichend zu schützen. Bereits vor Reisebeginn sollte man alle verfügbaren Sicherheits-Updates und Patches für Betriebssystem und Anwendungen einspielen. Passwörter für alle Benutzerkonten erschweren den Zugriff auf die Daten haben. Außerdem sollten alle wichtigen Daten auf ein verschlüsseltes externes Speichermedium gesichert werden.

Tipp 2: Smartphone und Tablet schützen

Smartphones und Tablets sind dazu gedacht, fast überall online zu gehen. Drahtlose Schnittstellen wie WLAN oder Bluetooth sollten bei Nichtgebrauch allerdings deaktiviert werden. Außerdem sollte man die enthaltenen Daten regelmäßig sichern, zum Beispiel auf dem Notebook oder dem Firmenrechner.

Tipp 3: Nur sichere WLAN-Hotspots nutzen

An vielen öffentlichen Orten ermöglichen Hotspots die Internet-Nutzung. Doch manch ein WLAN nur schwach verschlüsselt. Die Passwort-geschützte Verschlüsselung sollte mindestens dem Standard WPA oder besser WPA2 entsprechen. Ein offenes Netzwerk ist schlichtweg nicht vertrauenswürdig, da ein Hacker einen legitimen Hotspot vorgaukeln kann.

Tipp 4: Fremde Rechner mit Vorsicht nutzen

Öffentliche Rechner im Hotel oder im Internet-Café sind oft nicht allzu gut abgesichert. Wer hier online geht oder sich ins Firmennetz einwählt, sollte sich bewusst sein, dass Daten durchaus missbraucht werden können. Zugangsdaten wie fürs Online-Banking sind leicht ausgespäht. Nach der Browser-Nutzung sollte man außerdem alle temporären Dateien, die Browser-Historie und Cookies löschen.

Tipp 5: Herausforderung mobiles Arbeiten

Mit der mobilen Arbeit wächst die Gefahr, dass Daten verloren gehen sowie unbemerkt kopiert oder manipuliert werden. Ein Unternehmen sollte deshalb genau festlegen, wer welche Informationen erhält. Sensible Daten sollten mithilfe von Passwörtern und digitalen Signaturen vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden.

Weitere Tipps gibt das NEG auch in der Broschüre „IT-Sicherheit: Themenfokus mobiles Arbeiten“ (PDF, 2,2 MB). Speziell auf Handwerksbetriebe ist der Leitfaden „Mit Hammer, Säge und Smartphone – Mobiles Arbeiten im Handwerk“ (PDF, 1,6 MB) zugeschnitten. Zum Informationsangebot gehören außerdem Tipps zum sicheren Umgang von Notebook und Handy im Urlaub (PDF, 330 KB).

(ID:34954360)