Arcserve UDP 10 Unified Protection für Backup und Ransomware-Schutz

Von Michael Matzer 2 min Lesedauer

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Arcserve will die Data-Resilience mit neuen Cyber-Security-Funktionen für die Multi-Cloud steigern und stellt KI-gesteuerte Verbesserungen in Aussicht.

Die Systemarchitektur von Arcserve bietet Unified Data Protection. Mit UDP 10 wird die Einbindung von VMs und Cloud-Instanzen laut Hersteller einfacher. (Bild:  Arcserve)
Die Systemarchitektur von Arcserve bietet Unified Data Protection. Mit UDP 10 wird die Einbindung von VMs und Cloud-Instanzen laut Hersteller einfacher.
(Bild: Arcserve)

Arcserve hat vor Kurzem die Markteinführung von Arcserve UDP 10 angekündigt. Die neue Version der Unified-Data-Protection-Lösung soll Unternehmen eine intuitiv bedienbare, flexible und erschwingliche Möglichkeit bieten, die Herausforderungen der kritischen Datensicherheit und Business-Continuity anzugehen.

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Arcserve UDP 10 sei eine einheitliche Datensicherungslösung, die Backup, Replikation, Hochverfügbarkeit und erweiterte Ransomware-Erkennung vereine. UDP 10 ist laut Hersteller einfach einzurichten, da es sich nahtlos in die wichtigsten Cloud-Lösungen wie AWS, Azure, Google Cloud und Wasabi integrieren lasse. Mit intelligenter Deduplizierung und Datenkomprimierung ausgestattet, sei UDP 10 zudem kosteneffizient skalierbar – wobei Arcserve auch bei der Skalierung der zentrale Ansprechpartner für Wartung und Support bleibe.

Während IT-Administratoren und Datensicherheitsbeauftragte daran arbeiten, die Datensicherheit zu verbessern sowie ihre Backup- und Wiederherstellungsprozesse zu rationalisieren, will Arcserve mit UDP 10 eine „bewährte, umfassende und flexible Data-Protection-Lösung“ offerieren. Sie gewährleiste Datenresilienz für eine Vielzahl von Plattformen, sorge für eine konsistente Backup-Kadenz und beschleunige Disaster-Recovery-Prozesse.

Hauptmerkmale

Zu den wichtigsten neuen Funktionen gehört die verbesserte Malware-Erkennung. „Assured Security“ scannt die Daten sowohl zum Zeitpunkt des Backups als auch vor der Wiederherstellung, um zuverlässig saubere Wiederherstellungspunkte zu identifizieren und in eine sichere Umgebung oder Produktionsumgebung wiederherzustellen.

Diese Disaster Recovery sei zudem flexibel, sagt der Hersteller. Die Funktion „Ad-Hoc Virtual Stand-by to Cloud“ biete Hochverfügbarkeitskapazitäten auf kosteneffiziente Weise und gewährleiste die sofortige Übernahme durch eine andere virtuelle Maschine (VM), falls es einmal zum Ausfall der Quellmaschine kommen sollte.

Die bereits vorhandene Datenresilienz soll noch einmal „beschleunigt“ worden sein. Die Funktion „One-to-Many-Replikation“ führe gleichzeitig eine Datenreplikation auf mehrere Ziele durch, beseitige Engpässe und beschleunige die Verfügbarkeit des Recovery-Point.

Neben der bisherigen Cloud-Unterstützung sind offenbar noch einige Clouds mehr hinzugekommen. „Virtual Standby“ (siehe oben) sei jetzt auch über Google Cloud Platform, AWS, Azure und Wasabi verfügbar und werde direkt über die Arcserve-Schnittstelle verwaltet.

Vorgänger

Das UDP 10 Release folgt auf die jüngsten Updates von Arcserve für seine ShadowProtect-SPX- und Image-Manager-Angebote, die eine Reihe neuer Funktionen und Verbesserungen mit sich brachten, die „die Plattformkompatibilität erweitert und die Leistung verbessert“ hätten. Image Manager ist ein altes Schlachtross im Arcserve-Portfolio, und ShadowProtect SPX richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen.

Zukunftsmusik

Da Künstliche Intelligenz und Machine Learning in der Datensicherung immer bedeutender würden, will Arcserve „in naher Zukunft“ neue KI-gesteuerte Funktionen anbieten. Diese sollen helfen, Daten auf Sicherheitsrisiken zu analysieren, Anomalien im Backup-Prozess zu erkennen, den Backup-Bedürfnisse vorherzusagen sowie Workflows weiter zu automatisieren. Die Mitbewerber wie etwa Cohesity sind in dieser Hinsicht schon wesentlich weiter in ihrer Produktentwicklung.

„Die Einführung von UDP 10 setzt die Philosophie von Arcserve um, zuverlässige, innovative und kundenorientierte Lösungen anzubieten“, sagt Chris Babel, CEO von Arcserve. „Mit UDP 10 können Unternehmen aller Größenordnungen beruhigt arbeiten, wenn es um ihre Daten geht – auch wenn Ransomware-Angriffe weltweit zunehmen und immer ausgefeilter werden.“

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Analystenkommentar

„Arcserve UDP 10 bietet Unternehmen eine zuverlässige letzte Verteidigungslinie gegen Ransomware, mit der sie in ihren komplexen Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen konfrontiert sind“, kommentiert Jerome Wendt, CEO und Principal Data Protection Analyst beim Marktforschungsunternehmen DCIG. DCIG hat einen zehnseitigen Report über Arcserve UDP 10 erstell, der zum kostenlosen Download bereitsteht. Der Report deckt alle Neuerungen ab und enthält mehrere aufschlussreiche Bildschirmfotos.

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