Das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein grundlegendes – und so alt wie die Menschheit selbst. Die Bedrohungen, denen sich der Homo Sapiens Sapiens ausgesetzt sieht, haben sich im Laufe der Zeit ständig verändert und vervielfacht. Bis in unsere Zeit hinein, in der wir es neben Gefahren im realen Leben nun auch mit solchen im Digitalumfeld zu tun haben: Cyberbedrohungen. Das zeigt eine innovative, neue Awareness-Kampagne von Myra Security.
Myra Security und Jung von Matt starten mit „The History of Attacks“ eine kreative Awareness-Kampagne zum Thema IT-Sicherheit.
(Bild: Myra Security)
Der aktuelle Allianz Risk Barometer sieht „Cyber Incidents“ gar auf dem Spitzenplatz der 10 größten Bedrohungen für Unternehmen weltweit. Digitale Angriffe auf die deutsche Wirtschaft wiederum verursachen laut Bitkom einen jährlichen Gesamtschaden von 223 Milliarden Euro. Neun von zehn Unternehmen hierzulande waren 2020/2021 von Cyberattacken betroffen. Tendenz steigend. Häufig werden Cyberrisiken allerdings immer noch unterschätzt, und hier kommt die aktuelle Kampagne von Myra ins Spiel: Sie rückt die Dringlichkeit von IT-Sicherheit auf emotionale und unterhaltsame Weise in den Fokus von Entscheidern.
Zeitreise mit Brian und Pete durch die Jahrhunderte der Angriffe
Die Kampagne mit dem Titel „The History of Attacks“ ist genau das – eine unterhaltsame Zeitreise entlang der verschiedenen Gefahren für Leib, Leben, Hab und Gut, mit denen sich die beiden Helden Brian und Pete im Laufe der Jahrhunderte immer wieder aufs Neue auseinandersetzen müssen.
Für Pechvogel Brian gehen die Abenteuer meist nicht gut aus. So ist es an Pete, seinem unerschütterlichen Weggefährten, den Zählerstand auf den Tafeln mit den jeweiligen Zwischenfällen immer wieder auf Null zu setzen. Was er mit schöner Regelmäßigkeit tut – nach der Monsterattacke, dem tödlichen Schuss durch das Visier der Ritterrüstung und dem dreisten Banküberfall, bei dem Brian den bewaffneten Verbrechern ein pralles Geldsäckchen überreichen muss.
Der Reiz der Kampagne liegt im unterhaltsamen Spiel mit Analogien. So ist die Monsterattacke auf den armen Steinzeit-Brian, der sich nur Sekunden vor seinem Tod noch am neu erfundenen Feuer erfreut, mit den teils spektakulären DDoS-Angriffen auf Unternehmen gleichzusetzen. Erst im Oktober des vergangenen Jahres ereignete sich der bis dahin größte DDoS-Angriff mit massiven 3,47 Terabyte pro Sekunde. Die Paketrate belief sich auf 340 Millionen Pakete pro Sekunde, die aus rund 10.000 Quellen aus mehreren Ländern auf der ganzen Welt auf die Reise geschickt wurden.
Der Pfeil, der sich präzise seinen Weg durch das schmale Visier des Helms von Brians Ritterrüstung bahnt und seiner Abneigung gegenüber Montagen unwiderruflich ein Ende bereitet, versinnbildlicht die Gefährlichkeit selbst sehr unscheinbarer, kleiner Schwachstellen wie Log4J eine war. Die Lücke, durch die die Cyberkriminellen Zugang erlangen, ist dem Wesen nach unspektakulär, aber umso verheerender, da sie sich auf sehr vielen Systemen findet und ein leicht zugängliches Einfallstor für Schadcode (Viren, Trojaner oder auch Würmer) oder Botnetze darstellt.
Keine Branche ist sicher
Mit dem Banküberfall auf die beiden unerschütterlichen Helden im waschechten Wild West Ambiente wird erstmals der Aspekt der betroffenen Branchen ins Spiel gebracht. Diese sind vor den Cyberverbrechern prinzipiell alle gleich, weshalb sich wirklich niemand sicher fühlen sollte. Allerdings bemisst sich die Attraktivität der jeweiligen Angriffsziele eindeutig nach ihrer Finanzstärke. Wie könnte man diesen Umstand besser demonstrieren als am Beispiel einer Bank? Tatsächlich werden Banken und Finanzdienstleister 300-mal häufiger von Cyberkriminellen attackiert als Unternehmen anderer Branchen. Das Geldsäckchen, das Brian widerwillig über den durch Gitterstäbe nur höchst unzureichend gesicherten Banktresen schiebt, ist als ironische Untertreibung zu verstehen: Die Opfer der digitalen Banküberfälle unserer Tage müssen zwischen 2019 und 2023 mit Cybercrime-bedingten Verlusten in Höhe von 347 Milliarden Dollar rechnen. Brian und Pete setzen den Zähler mit den „Days since last Outlaw Problem“ wieder einmal auf Null.
Glück für Brian und Pete von 2022
Die Zeitreise geht schließlich dem Ende entgegen. Wir treffen Brian und Pete in der Jetztzeit wieder, in der sie als IT-Verantwortliche in einem modernen Unternehmen arbeiten. Nach all den höchst realen Gefahren in Form von Urzeitmonstern, aus dem Hinterhalt abgeschossenen Pfeilen und bewaffneten Banküberfällen sehen sie sich nun erstmalig im Film einer virtuellen Gefahr gegenüber. Und wieder ist es Brian, der diesmal, wenn schon nicht mit seinem Leben, doch sicherlich mit seinem Nervenkostüm bezahlt: Ein DDoS-Angriff treibt ihm den Schweiß auf die Stirn, „a huge traffic spike“ wird von ihm folgerichtig als Angriff auf das Unternehmen mit all den üblen Konsequenzen interpretiert. Und hier wird das Handlungsmuster durchbrochen: Denn Pete kann angesichts seines aufgeregten Kollegen nur müde lächeln und deutet nonchalant auf einen weiteren Zähler an der Wand: „Days since last IT-Security Problem“ steht da zu lesen und die beeindruckende Zahl 3267. In der letzten Einstellung sieht man dann Brian, der die Zahl um einen Zähler hochsetzt. Denn nichts ist passiert.
Stand: 08.12.2025
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Die Botschaft hinter dieser Wende ist die, dass der moderne Mensch die Mittel zur Verfügung hat,sich gegen die virtuelle Bedrohung der Cyberkriminalität zu schützen – anders als vor allem Brian es in der Steinzeit, im Mittelalter und in der frühen Neuzeit immer wieder erleben muss. Er muss diese Mittel nur präventiv einsetzen und kann sich dann, genauso wie Pete, entspannt zurücklehnen.