Mehr KI, mehr Phishing, weniger Vertrauen Verbraucher fordern KI-Regulierung und stärkere Authentifizierung

Quelle: Pressemitteilung Ping Identity 2 min Lesedauer

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Nur 23 Prozent der Befragten trauen sich zu, Betrugsversuche zu erkennen. Das ist das Ergebnis der Ping Identity-Umfrage. Während KI rasant an Bedeutung gewinnt, wächst die Unsicherheit und der Ruf nach Regulierung wird lauter.

Das Vertrauen schwindet: Nur noch 17 Prozent der Verbraucher vertrauen Organisationen, die ihre Identitätsdaten verarbeiten.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Das Vertrauen schwindet: Nur noch 17 Prozent der Verbraucher vertrauen Organisationen, die ihre Identitätsdaten verarbeiten.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Das Sicherheitsgefühl in der digitalen Welt bröckelt. Laut der Verbraucherumfrage von Ping Identity nutzen inzwischen 68 Prozent der Befragten Künstliche Intelligenz (KI). Das ist ein Anstieg um 27 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verliert das Vertrauen in Marken und digitale Dienste dramatisch an Boden: Nur noch 17 Prozent vertrauen vollständig den Organisationen, die ihre Identitätsdaten verarbeiten.

„Wir bewegen uns in ein ,Vertraue-nichts‘-Zeitalter“, so Henning Dittmer, Regional Vice President DACH bei Ping Identity. Die zunehmende Verbreitung von KI-gestütztem Betrug mache Angriffe schwerer erkennbar und bedrohe das ohnehin fragile Vertrauen zwischen Konsumenten und Unternehmen.

Sicherheitsbedenken steigen, Vertrauen sinkt

Drei von vier Befragten geben an, heute mehr Sorge um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten zu haben als noch vor fünf Jahren. Besonders besorgniserregend: Nur 23 Prozent fühlen sich in der Lage, legitime von betrügerischen Inhalten sicher zu unterscheiden. Als größte Bedrohung nennen 39 Prozent KI-gestütztes Phishing.

Verbraucher fordern Regulierung und stärkere Authentifizierung

Eine deutliche Mehrheit der Umfrageteilnehmer (73 Prozent) fordert staatliche Re­gu­lierungs­maßnahmen zum Schutz vor KI-Missbrauch. Mehr als die Hälfte fühlt sich aktuell weder durch staatliche Stellen noch durch Sicherheitsorganisationen ausreichend informiert oder geschützt.

Neben der Forderung nach Aufklärung steigen auch die Erwartungen an technische Schutz­maß­nahmen: Biometrische Verfahren und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) gelten für jeweils rund ein Drittel der Befragten als vertrauensbildende Funktionen.

Login-Erlebnis im Wandel

Die Forderung nach besserer Authentifizierung ist nicht nur theoretischer Natur: 25 Prozent der Befragten waren bereits von Finanzbetrug betroffen, 21 Prozent von Kontoübernahmen. Laut Ping Identity wären viele dieser Vorfälle durch biometrische Verfahren vermeidbar gewesen. Entsprechend fordern 21 Prozent der Nutzer:innen eine biometrische Weiterentwicklung des Login-Prozesses.

Internationale Perspektive

Die repräsentative Erhebung basiert auf den Antworten von 10.500 Verbrauchern aus elf Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA. Die Ergebnisse zeigen: Die Sorge um digitale Identitäten ist ein globales Phänomen, und zwar getrieben durch die rasante technologische Entwicklung, aber ausgebremst von unzureichender Absicherung und mangelndem Vertrauen.

Hier geht es zum vollständigen Report: „Bridging the Trust Gap in the Age of AI“.

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