Neues eBook „Künstliche Intelligenz und Sicherheit“

Was bringt KI für die Cyber Security?

| Autor / Redakteur: Oliver Schonschek / Peter Schmitz

KI gehört zu den Top-Trends in den Security-Prognosen 2018.
KI gehört zu den Top-Trends in den Security-Prognosen 2018. (© Elnur – stock.adobe.com)

Kaum eine Technologie beeinflusst gegenwärtig die Diskussion über Cyber Security so stark wie die Künstliche Intelligenz (KI). Doch wo kann KI der Security wirklich helfen? Nur in der Angriffserkennung und Abwehr? Stellt KI vielleicht sogar selbst ein IT-Sicherheitsrisiko dar? Das neue eBook gibt Antworten.

Wer sich einmal die Mühe macht und die Themen der zahlreichen Security-Prognosen für 2018 in eine Liste bringt, stellt eine deutliche Häufung bei Künstlicher Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) fest. Man kann also ohne weiteres sagen, dass KI zu den Top-Trends für Security in 2018 gerechnet wird.

Nun ist KI erst einmal etwas wie eine Technologie, die zuerst angewendet werden muss, um ihren Nutzen zu entfachen. Betrachtet man die bisherigen Einsätze von KI in der Security, drehen sich viele der entsprechenden Lösungen um eine bessere und schnellere Entdeckung von Schadprogrammen und anderen Angriffsformen. Neben der Erweiterung von Anti-Malware-Lösungen kann KI gerade bei SOCs (Security Operation Centers) punkten, hier unterstützt sie die Security-Analysten in der Beurteilung von Sicherheitsvorfällen, in der Priorisierung und Auswahl der Abwehrmaßnahmen. Das neue eBook „Künstliche Intelligenz und Sicherheit“ beschreibt deshalb, wie KI im Bereich der Erkennung und Abwehr eingesetzt werden kann, und nennt Beispiele dafür. Dabei bleibt das eBook aber nicht stehen.

KI kann mehr als Erkennung und Abwehr

Wie in vielen anderen Anwendungsbereichen für Künstliche Intelligenz auch, ist KI aber erst dabei, sich geeignete Einsatzfelder zu erobern. So gibt es nicht nur Lösungen, die mit Hilfe von KI die Erkennung und Abwehr von Cyber-Attacken verbessern. KI kann auch sein Potenzial in der Prävention entfalten.

Das eBook nennt auch hierfür konkrete Anwendungen und Beispiele, denn es muss in 2018 darum gehen, dass KI in möglichst viele Bereiche des Security-Zyklus Einzug hält. Wichtig dabei ist es jedoch, wie KI genutzt wird und ob man sich für vollautomatische Lösungen entscheidet oder für Assistenz-Lösungen, bei denen KI zur Augmented Intelligence, dem Team aus Mensch und Maschine, beiträgt.

Künstliche Intelligenz als Angriffswerkzeug

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Künstliche Intelligenz als Angriffswerkzeug

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Aber KI hat auch eine dunkle Seite

Künstliche Intelligenz wird allerdings auch zu den Unternehmensrisiken gerechnet. So findet man in dem Allianz Risk Barometer 2018: Die Gefahr, die von neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz ausgeht, ist im weltweiten Ranking von Rang 10 auf Rang 7 geklettert und rangiert in Deutschland auf Platz 7. Die Anfälligkeit automatisierter oder sogar autonomer Maschinen für Ausfälle oder Cyberattacken wird zunehmen und könnte erhebliche Auswirkungen haben, wenn kritische Infrastrukturen wie IT-Netzwerke oder Stromversorgung betroffen sind.

Ein weiterer Schwerpunkt des neuen eBook „Künstliche Intelligenz und Sicherheit“ ist deshalb das Missbrauchspotenzial von KI, also das Risiko, dass auch die Angreifer die Vorteile von KI für sich entdecken und ausnutzen. Hierzu werden verschiedenen Studien und Umfragen angeführt, es werden aber auch Empfehlungen dafür gegeben, wie man die Risiken durch KI für die Security eindämmen kann, ohne auf die offenkundigen Vorzüge für die IT-Sicherheit zu verzichten.

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