Windows 10 und Windows Server 2016

Windows Updates mit Gruppenrichtlinien steuern

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Windows Update for Business: Update-Installation in Windows 10 und Windows Server 2016 mit Gruppenrichtrlinien zentral steuern.
Windows Update for Business: Update-Installation in Windows 10 und Windows Server 2016 mit Gruppenrichtrlinien zentral steuern. (Bild: geralt - Pixabay / CC0)

Bei Windows 10 und Windows Server 2016 läuft die Installation von Updates generell anders ab, als bei früheren Versionen. Mit Gruppenrichtlinien lassen sich viele Einstellungen weitgehend zentral automatisieren. In diesem Artikel zeigen wir die Möglichkeiten und Vorgehensweisen.

Unternehmen, die auf Windows Server 2016 und Windows 10 Version 1607 setzen, können und sollten über die Gruppenrichtlinien einige Einstellungen der Update-Installation anpassen. Die generelle Anbindung an die Windows Server Update Services (WSUS) funktionieren in die Windows 10 noch so wie bei den Vorgängern Windows 8.1 und Server 2012 R2.

Achtung: Windows 10 Pro bietet nicht die gleichen Möglichkeiten in den Gruppenrichtlinien, wie Windows 10 Enterprise. In der Pro Edition lässt sich der App-Store nicht aktivieren und auch nicht die Bing-Suche in Cortana. Es gibt noch mehr Beispiele die zeigen, dass Unternehmen auf Windows 10 Enterprise setzen sollten, wenn sie das Betriebssystem sicher betreiben wollen. Microsoft hat im TechNet eine Liste veröffentlicht, welche GPO-Einstellungen nur mit Windows 10 Enterprise und Windows 10 Education (entspricht Windows 10 Enterprise) möglich sind.

Die wichtigsten Einstellungen für Windows 10-Updates und für Windows Server 2016 zeigen wir in der obenstehenden Bildergalerie.

WSUS und Bandbreitenbegrenzung konfigurieren

Die Anbindung von Windows 10 oder Windows Server 2016 an WSUS reicht aber nicht aus, um das Update-System der beiden neuen Betriebssysteme zu steuern. Es sind noch einige Einstellungen notwendig, die per Gruppenrichtlinie oder auch in den lokalen Richtlinien umsetzbar sind. Dazu wird die RTM-Version von Windows Server 2016 benötigt sowie Windows 10 in der Version 1607 (Anniversary Update).

Besonders wichtig sind hier Einstellungen, wie das Betriebssystem seine Updates herunterladen und im internen Netzwerk bereitstellen kann. Ohne WSUS und diese Einstellungen kann das durchaus passieren, dass ein einzelner Rechner mit Windows 10 durch seine Aktualisierungen komplette Internetleitungen lahmlegen kann.

Mehr Tipps zum professionellen Einsatz von Windows Server Update Services (WSUS) finden Sie über die untenstehende Bildergalerie.

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