ADMX-Dateien und Gruppenrichtlinien mit Intune verteilen
Windows-Richtlinien ohne Domänencontroller durchsetzen

Von Thomas Joos 5 min Lesedauer

Intune steuert Richtlinien für Windows ohne Domänencontroller. ADMX-Dateien und CSP-Knoten (Configuration Service Provider) bilden die Grundlage für eine zentrale Policy-Kontrolle in Entra-ID-Umgebungen. Dadurch verwalten Admins Konfigurationen für Geräte im internen Netz und für mobile Systeme im gleichen Prozess.

Mit Intune verteilen Admins Sicherheitsrichtlinien für interne und mobile Geräte zentral und verteilen ADMX-Dateien und Gruppenrichtlinien ohne Domänencontroller.(Bild: ©  Viacheslav Lakobchuk - stock.adobe.com)
Mit Intune verteilen Admins Sicherheitsrichtlinien für interne und mobile Geräte zentral und verteilen ADMX-Dateien und Gruppenrichtlinien ohne Domänencontroller.
(Bild: © Viacheslav Lakobchuk - stock.adobe.com)

Intune verändert das Konzept der Windows-Administration. Klassische Gruppenrichtlinien sind an Domänencontroller gebunden und benötigen eine Verbindung zu internen Domänencontrollern. Intune setzt auf MDM-Funktionen und nutzt die CSP-Architektur von Windows (Configuration Service Provider), um Richtlinien direkt auf Geräten auszuführen. Dadurch erreicht die Policy-Kontrolle auch Systeme ohne Domänenanmeldung.

Die gesamte Richtlinienlogik von Intune stützt sich damit auf den Configuration Service Provider. Windows stellt für jede steuerbare Komponente einen eigenen Bereich bereit. Dieser Bereich fasst Parameter zusammen, die direkt auf dem Gerät wirksam sind. Intune nutzt diese Struktur, um Werte ohne Domänencontroller auf das System zu schreiben. das ermöglicht unmittelbare Verbindung zwischen administrativer Vorgabe und ausführendem Betriebssystem.