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Expertenkommentar zur Sicherheit des Apple iPad Apple iPad ein Sicherheitsrisiko für Unternehmen?

| Autor / Redakteur: Maik Bockelmann / Peter Schmitz

Nachdem Apples fehlende Sicherheitsvorkehrungen in der Vergangenheit für einige Schlagzeilen sorgten, wird nun zumindest das neue iPad mit den notwendigen Sicherheitsmechanismen ausgestattet, die sensible Unternehmensdaten vor Hackern und Datenklau schützen sollen.

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Kommentar von Maik Bockelmann zur Frage: Ist das Apple iPad ein Sicherheitsrisiko für Unternehmen?
Kommentar von Maik Bockelmann zur Frage: Ist das Apple iPad ein Sicherheitsrisiko für Unternehmen?
( Archiv: Vogel Business Media )

Apple hat das iPad mit verschiedenen Sicherheitsschranken ausgestattet, die insbesondere im Unternehmensumfeld greifen sollen. Diese beinhalten zahlreiche Einstellungen für Geräte- und Datenschutz sowie für Netzwerk- und Plattformsicherheit. Apple will damit verhindern, dass dem iPad das gleiche Schicksal droht wie dem iPhone: Das Marktforschungsinstitut Gartner riet im Juni 2010 davon ab, das Smartphone im Unternehmensumfeld einzusetzen, weil die E-Mail Programme hauptsächlichen für den privaten Gebrauch gemacht sind und keinen Schutz vor Datenverlust bieten.

Apple hat bei den Sicherheitsoptionen seine Hausaufgaben gemacht

Bei Betrachtung des umfassenden Sicherheitspakets wird schnell deutlich, dass Apple seine Hausaufgaben gemacht hat: Angefangen bei komplexen und zeitlich beschränkten Passwörtern, die nach mehrfacher Fehleingabe das iPad automatisch sperren, über Fernwartungsfunktionen und Verschlüsselungstechnologien für lokale und bewegliche Daten, bis hin zur Unterstützung der wichtigsten VPN-Technologien, hat die Datensicherheit merklich an Bedeutung gewonnen.

Obwohl diese Schutzmechanismen durchaus geeignet sind, Unternehmen vor Datenklau und Hackerangriffen zu bewahren, könnte sich deren Verwaltung für eine Vielzahl von Mitarbeitern schnell zum Alptraum entwickeln. Einen ersten Ansatz, der den Aufwand reduzieren soll, leistet Apple mit der Integration von Microsoft Exchange.

Die Nutzer profitieren so von Microsoft ActiveSync, mit dem alle iPads eines Unternehmens auf Knopfdruck automatisch mit den neuesten Sicherheitsanwendungen konfiguriert werden. Mit diesem Tool können IT-Administratoren nicht nur Inhalte per Fernwartung löschen und Passwort- und Gerätesperren initiieren, sondern auch E-Mail Verschlüsselungen, geschützte Bereiche und komplett automatische Lösch- und Updatefunktionen einrichten. Die manuelle Konfiguration muss damit nur im Ausnahmefall vorgenommen werden.

Inhalt

  • Seite 1: Apple macht Fortschritte bei den Sicherheitsoptionen
  • Seite 2: Jailbreak als Sicherheitsrisiko für das iPad

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