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10 Gebote zum Schutz persönlicher Daten
1. Gebot: Datensparsamkeit!
Denken Sie immer an das Prinzip der Datensparsamkeit. Geben Sie immer möglichst wenige persönliche Daten preis, das gilt sowohl im Internet, als auch im normalen Leben.
2. Gebot: Pseudonyme verwenden!
Wenn es auf Anonymität ankommt, benutzen Sie Pseudonyme und Mailadressen, die keine Rückschlüsse auf Ihren Namen ermöglichen für Anmeldungen in sozialen Netzwerken, Foren, Blogs und Newslettern. Setzten Sie Anonymisierungsdienste ein.
Verschlüsselung mit Bordmitteln, Hardware und Software
Der Weg zur verschlüsselten Festplatte
3. Gebot: Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen prüfen!
Überprüfen Sie die Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen Ihres E-Mail-, Cloud- und Internet-Providers. Anbieter, die an deutsche Bestimmungen gebunden sind und Ihre Daten ohne Ausnahme in Deutschland bzw. der EU speichern und verarbeiten, bieten in der Regel einen viel größeren Schutz Ihrer Daten, als internationale Anbieter. Achten Sie auf die Verwendung von „forward secrecy“, einem kryptografischen Verfahren, dass eine unerlaubte, nachträgliche Entschlüsselung von Daten verhindert.
4. Gebot: Adressbücher schützen!
Speichern Sie Ihre Adressbücher und Kontaktdaten nicht unverschlüsselt im Internet. Überprüfen Sie die Einstellungen Ihres Smartphones hinsichtlich Zugriffsrechten von Apps auf Ihre Adressbücher und entfernen Sie diese Zugriffsrechte bei allen Anwendungen, die diese Rechte nicht unbedingt benötigen.
Daten auf Smartphone und Tablet schützen
Verschlüsselung für mobile Endgeräte
5. Gebot: Aktuellen Virenschutz nutzen!
Verwenden Sie auf Ihren Geräten aktuelle Viren- und Schadsoftwarescanner. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Ihrer Software regeläßige Signaturupdates in möglichst kurzen Zeitabständen automatisch zur Verfügung stellt, am besten mehrmals täglich.
6. Gebot: Firewall aktivieren!
Aktivieren Sie die Firewall Ihres Internet-Zugangsrouters. Setzen Sie auch auf Ihren Geräten geeignete Firewalls ein und erlauben Sie nur Anwendungen, die Sie wirklich kennen, einen Zugriff auf das Netzwerk und Internet.
Netzwerke, VPN- und WLAN-Verbindungen richtig absichern
Der Schlüssel zu sicheren Verbindungen
7. Gebot: Auf SSL-Verbindung achten!
Achten Sie bei sensiblen Arbeiten im Internet, z.B. beim Online-Banking, auf verschlüsselte Verbindungen und gültige Sicherheitszertifikate der Webserver. Lesen Meldungen zu Zertifikatsfehlern genau und ignorieren Sie diese nur in Ausnahmefällen und wenn Sie sich absolut sicher sind. Fragen Sie bei Zertifikatsfehlern auf einem Nicht-Internetweg (persönlich, per Telefon,…) auch Ihrem Dienstleister, z.B. Ihrer Bank, nach.
8. Gebot: Nicht klicken!
Klicken Sie keine Links an, die Ihnen per E-Mail unaufgefordert übermittelt werden. Geben Sie keine persönlichen Daten und erst Recht keine Bank- und Zugriffsdaten auf Webseiten ein, wenn Sie per E-Mail dazu aufgefordert werden.
Banken und andere seriöse Anbieter werden Sie nicht auf diese Weise kontaktieren und geheime Daten anfordern.
Open Source Tool bietet leistungsfähige Kennwortverwaltung
Sicherer Passwort-Safe mit KeePass
9. Gebot: Sichere Passwörter nutzen!
Verwenden Sie sichere, ausreichend lange Kennwörter, die aus einer Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und erlaubten Sonderzeichen bestehen. Verwenden Sie Passwörter nicht mehrfach. Verwenden Sie statt dessen geprüfte Passwort-Managementprogramme, wie z.B. die Open source Anwendung KeePass.
10. Gebot: Verschlüsseln!
Verschlüsseln Sie sensible Daten zusätzlich selbst mit sicheren Verfahren (Truecrypt, PGP, etc.) bevor Sie diese per E-Mail versenden oder in der Cloud speichern. Achten Sie auf die Sicherheit Ihrer Schlüssel und bewahren Sie diese so sorgfältig wie Ihren Haus- oder Safeschlüssel auf.
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