Versorgung ist gesichert Cyberangriff bei Energieversorger GSW

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

Cyberangriff auf den Energieversorger GSW: Interne Systeme, Kundencenter und Kommunikation sind betroffen, die Versorgung bleibt stabil. Das Landeskriminalamt ermittelt, ob Kundendaten betroffen sind, ist noch unklar.

Die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) waren am Abend des 28. Juni plötzlich nicht mehr erreichbar. Der Grund dafür war ein Cyberangriff.(Bild: ©  Deemerwha studio - stock.adobe.com)
Die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) waren am Abend des 28. Juni plötzlich nicht mehr erreichbar. Der Grund dafür war ein Cyberangriff.
(Bild: © Deemerwha studio - stock.adobe.com)

Der nordrhein-westfälische Energieversorger GSW wurde Opfer einer Cyberattacke. Diese wurde am Sonntagabend des 28. Junis bekannt. Betroffen von dem Angriff war nach Angaben des Unternehmens interne Netzwerke sowie das Online-Kundencenter und die App. Auch die Erreichbarkeit über Telefon und E-Mail sei gestört.

LKA ermittelt

Nach Bekanntwerden des Angriffs habe das Unternehmen umgehend einen Krisenstab einberufen und die IT-Systeme vorsorglich vom Netz genommen. Nun ermittelt das Landes­kriminalamt. Wer hinter dem Angriff steckt und ob dabei Kundendaten gestohlen wurden, ist derzeit noch unbekannt. Während die Kundencenter und Bäder, die GSW betreibt, weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet sind, sind auch die Energie- und Wasserversorgung nicht betroffen.

„Wir arbeiten gemeinsam mit externen IT-Sicherheitsexperten und dem Landeskriminalamt intensiv daran, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Aktuell können wir noch keine Auskunft dazu geben, welche Bereiche im Unternehmen betroffen sind“, kommentiert GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger.

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