Im Zuge der umfassenden Digitalisierung aller Unternehmensbereiche spielt das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle. Während sich Daten, Systeme und Netzwerke weitgehend mit technischen Maßnahmen absichern lassen, bleibt der Risikofaktor Mensch oft außen vor. Security Awareness nimmt diesen Bereich in den Fokus und sorgt durch Aufklärung und Trainings dafür, dass sich die Mitarbeiter möglicher Gefahren bewusst sind.
Gut geschulte Mitarbeitende sind essenzieller Bestandteil einer effektiven Cybersicherheitsstrategie.
(Bild: WrightStudio - stock.adobe.com)
Das Thema IT-Sicherheit steht in Unternehmen meist weit oben auf der Agenda. Doch außerhalb der entsprechenden Fachabteilungen findet sich oft nur ein überschaubares Maß an Fachkenntnissen. Dabei ist und bleibt der Faktor Mensch ein wesentliches Einfallstor für Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen. Böswilligkeit spielt dabei aber nur selten eine Rolle: Meist handeln die Mitarbeiter versehentlich, sind unachtsam oder verfügen schlicht nicht über das nötige Know-how, um zunehmend raffinierte Angriffsmethoden zu erkennen.
Security Awareness nimmt dieses Problemfeld ins Visier und sorgt mittels Trainings und Wissensvermittlung für reduzierte Risiken und souveräne Mitarbeiter. Ziel ist es zudem, eine Art Sicherheitskultur zu erschaffen, die über die reine Ausbildung der Mitarbeiter hinausgeht. Im Idealfall reflektieren sie ihr eigenes Verhalten in Hinblick auf Sicherheitsaspekte proaktiv und fühlen sich auch individuell für den Schutz ihres Unternehmens verantwortlich.
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Schwachstellen mit Fachwissen schließen
Zu diesem Zweck vermitteln Security-Awareness-Trainings Kenntnisse rund um grundlegende Verhaltensweisen zur Minimierung möglicher Sicherheitsrisiken sowie aktuelle Bedrohungen. Die Bedrohungslage ist vielfältig: Während sich Malware, Ransomware, Trojaner, Viren und andere Schadprogramme gut mit entsprechenden Security-Lösungen kontern lassen, sind zum Beispiel Angriffe auf Basis von Social Engineering oder Social Hacking deutlich schwerer greifbar. Auch Phishing wird immer ausgefeilter und lockt über täuschend echt aussehende E-Mails und Website bisweilen sogar erfahrene Anwender in die Falle. Dabei sind die Zeiten offensichtlicher Lockversuche längst vorbei, die sich oft anhand auffälliger Schreibfehler, zweifelhaftem Erscheinungsbild oder verdächtigen Links unkompliziert identifizieren ließen.
Angesichts der zahlreichen und unübersichtlichen Fallstricke ist es umso wichtiger, das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen. Das gilt auch für Abläufe innerhalb des Unternehmens: Selbst im ersten Moment harmlos erscheinende Vorgänge lassen sich mit genug krimineller Energie ausnutzen. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte „Dumpster Diving“. Hierbei tauchen Angreifer wortwörtlich in den Müll eines Unternehmens ab und beschaffen sich auf diese Weise Informationen, Zugangsdaten oder gar Daten auf weggeworfenen Speichermedien. Mit der gründlichen Vernichtung aller entsorgten Dokumente und alter Technik lässt sich diese Gefahr aber weitgehend reduzieren.
Aufmerksamkeit schärfen und Sicherheitskultur stärken
Security Awareness soll das Bewusstsein und die Wachsamkeit der Mitarbeiter schärfen, um im Arbeitsalltag verdächtige Vorgänge selbständig zu erkennen, falls möglich Gegenmaßnahmen einzuleiten und so das Sicherheitsniveau des Unternehmens zu erhöhen. Entsprechende Trainings, Workshops und Schulungen vermitteln das nötige Hintergrundwissen in allgemeinverständlicher Form und sind somit auch für Teilnehmer ohne technisches Fachwissen geeignet. Durch die Vermittlung von Security-Grundlagen und Compliance-Hintergründen können die Teilnehmer den Sinn derartiger Regeln und Vorgänge besser verstehen. Zudem können sie die Folgen erfolgreicher Angriffe und möglicher Sicherheitsverstöße einschätzen und sind so mit den oft schmerzhaften Auswirkungen für ihr Unternehmen vertraut. Kritische Situationen werden auf diese Weise im Keim erstickt, zudem sorgen regelmäßige Auffrischungskurse für einen durchgehend aktuellen Wissensstand.
Die Security-Awareness-Trainings selbst werden in aller Regel individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten. Dabei erhalten sowohl das Stammpersonal als auch Neuzugänge, Leiharbeiter und externe Mitarbeiter auf sie optimierte Kurse. Die Lehrpläne sind vielfältig und umfassen zum Beispiel Grundlagen zu Informations- und Datensicherheit, den Umgang mit Passwörtern und Authentifizierung sowie den sicheren Einsatz von E-Mail-Konten, sozialen Netzwerken, Cloud-Diensten oder mobilen Datenträgern. Simulationen, Gamification und andere interaktive Inhalte verbessern nicht nur den Lerneffekt, sondern erleichtern auch die Vermittlung des manchmal etwas schwer verdaulichen Stoffs. Zudem werden Angriffsmethoden verständlich erläutert und das richtige Verhalten bei einer potenziellen Attacke erklärt. Präsenzveranstaltung und Online-Seminare sind hierbei gleichermaßen möglich. Letztere haben den Vorteil, dass Mitarbeiter im eigenen Tempo lernen können.
Stand: 08.12.2025
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