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Oxygen Forensic Suite zum Auslesen von Handy-Daten Handy-Analyse als Beweismittel in Ermittlungsverfahren

| Redakteur: Florian Karlstetter

Sämtliche gespeicherten Inhalte eines Mobiltelefons können mit der Oxygen Forensic Suite auch ohne Zuhilfenahme der PIN-Nummer ausgelesen werden. Die so gewonnenen Daten können bei der Aufklärung von Verbrechen wie beispielsweise Kinderpornografie oder auch zur Terrorismusbekämpfung verwendet werden.

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Informationen aus dem Handy können bei der Verbrechensbekämpfung hilfreich sein.
Informationen aus dem Handy können bei der Verbrechensbekämpfung hilfreich sein.
( Archiv: Vogel Business Media )

Polizei und Ermittlungsbehörden greifen zunehmend auf forensiche Lösungen zurück, mit denen sich Inhalte von Mobiltelefonen auslesen und analysieren lassen. Ein Werkzeug, mit dem man Daten aus Handys und Smartphones auslesen kann, kommt vom Moskauer Hersteller Oxygen. So ist es mit der Oxygen Forensic Suite möglich, nicht nur Basisinformationen von Handys und SIM-Karten zu extrahieren, sondern alle abgelegten Inhalte auszulesen.

Neben Telefonnummern, Kontaktlisten, SMS- und MMS-Nachrichten macht die Software auch Kalendereinträge, Aufgabenlisten, Textnotizen, Fotos und Videos sichtbar. Ebenso gibt das Tool Aufschluss über angenommene und versäumte Anrufe. Das Besondere an dem Programm ist, dass die Daten jeweils nur ausgelesen, aber nicht verändert werden können. So können die Handy-Daten auch vor Gericht als Beweismittel dienlich sein.

Nach Herstellerangaben werden über 200 Telefonmodelle unterstützt, darunter Geräte von Nokia, Sony Ericsson, Samsung, Siemens, Motorola, Panasonic und Vertu sowie zahlreiche Smartphones. Die Reports werden in gängigen Dateiformaten wie PDF, Excel, HTML oder als Rich Text ausgegeben. Die komplette Suite kostet 499 Euro, daneben gibt es auch jeweils Versionen nur für Geräte von Nokia, Vertu und Mobiado oder Symbian OS-Modelle.

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