Insgesamt 8 Schwachstellen Authentifizierungsumgehung in Nvidias Triton Inference Server

Von Melanie Staudacher 2 min Lesedauer

Nvidia behebt acht Schwachstellen im Triton Inference Server. Eine kritische Sicherheitslücke erlaubt die Umgehung der Authentifizierung mit Folgen wie Codeausführung, Datenmanipulation oder Denial-of-Service. Ein Update auf r26.03 ist nötig.

Der Authentication Bypass wie auch die anderen Sicherheitslücken im Nvidia Triton Inference Server können zu Denial-of-Service-Angriffen führen.(Bild:  Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Der Authentication Bypass wie auch die anderen Sicherheitslücken im Nvidia Triton Inference Server können zu Denial-of-Service-Angriffen führen.
(Bild: Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

Nvidia hat jüngst ein Sicherheitsupdate für die kritische Sicherheitslücke EUVD-2026-31047 / CVE-2026-24207 (CVSS-Score 9.8, EPSS-Score* 0.00) veröffentlicht. Sie betrifft den Triton Inference Server, eine Open-Source-Plattform, mit der Nutzer trainierte KI-Modelle in den produktiven Einsatz überführen können.

Risiko von Denial-of-Service

Bei erfolgreicher Ausnutzung der Schwachstelle könnte ein Cyberangreifer die Au­then­ti­fi­zie­rung umgehen. Dadurch wären Code-Ausführung, Privilegienerweiterung, Datenmanipulation, Denial-of-Service oder die Offenlegung von Informationen möglich. Weitere Informationen liefert der Hersteller dazu nicht. Stattdessen informiert er in seinem Sicherheitshinweis knapp, dass Nutzer für die Behebung der Authentifizierungsumgehung die Software auf den Triton Server r26.03 oder eine neuere Version aus dem GitHub-Repository des Triton Inference Servers klonen oder aktualisieren müssen.

Diese Aktualisierung schließt sieben weitere Sicherheitslücken im Triton Inference Server:

EUVD ID / CVE ID Beschreibung CVSS-Score, EPSS-Score
EUVD-2026-31055 / CVE-2026-24213 Schwachstelle im DALI-Backend, bei der ein Angreifer ein Out-of-Bounds-Read verursachen kann. Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zu Codeausführung, Datenmanipulation, Denial-of-Service oder Offenlegung von Informationen führen. 8.0, 0.00
EUVD-2026-31054 / CVE-2026-24214 Schwachstelle im DALI-Backend, bei der ein Angreifer einen Integer-Overflow verursachen kann. Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zu Codeausführung, Datenmanipulation oder Denial-of-Service führen. 8.0, 0.00
EUVD-2026-31051 / CVE-2026-24209 Path-Traversal-Schwachstelle, die zu Denial-of-Service führen kann. 7.5, 0.00
EUVD-2026-31050 / CVE-2026-24210 Integer-Overflow-Schwachstelle, die zu Denial-of-Service führen kann. 7.5, 0.00
EUVD-2026-31049 / CVE-2026-24206 Schwachstelle, bei der ein Angreifer eine Authentifizierungsumgehung verursachen kann. Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zu Rechteausweitung, Denial-of-Service oder Offenlegung von Informationen führen. 7.3, 0.00
EUVD-2026-31053 / CVE-2026-24215 Schwachstelle im DALI-Backend, bei der ein Angreifer eine unkontrollierte Ressourcenverbrauchssituation verursachen kann. Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zu Denial-of-Service führen. 5.7, 0.00
EUVD-2026-31052 / CVE-2026-24208 Path-Traversal-Schwachstelle, die zu Denial-of-Service führen kann. 5.3, 0.00

* Hinweis zum EPSS-Score: Das Exploit Prediction Scoring System zeigt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der eine Schwachstelle innerhalb der nächsten 30 Tage ausgenutzt wird. Der ent­sprechende Score kann sich im Laufe der Zeit verändern. Sofern nicht anders angegeben, beziehen wir uns auf den Stand des EPSS-Scores zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.

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