Apple iPad, MacBook Air, HP Mini 5102 und Asus Eee PC 1005HGO im Test

iPad, MacBook und Netbook im Business- und Sicherheits-Test

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Apple MacBook Air

Apple MacBook Air: Gewicht 1,36 kg, Abmessungen 325 x 227 x 19,4 mm, Akkulaufzeit 5-6 Stunden. (Archiv: Vogel Business Media)

Das mit Abstand dünnste, leichteste und bestaussehende Notebook im Test ist das nur knapp 19,4 mm dicke und 1,36 kg leichte Apple MacBook Air (Abmessungen: 325 x 227 x 19,4 mm). Ausgestattet mit einem sehr hellen, farbintensiven, aber spiegelnden 13“ Display, einer Intel Core 2 Duo CPU mit 2,13 GHz, 2 GB Arbeitsspeicher und einer 128 GB SSD bietet die schicke Alu-Flunder mehr als ausreichende Leistung für alles was man im Geschäftsalltag so an Anforderungen an seinen mobilen Rechner stellen kann. Eine hervorragende Tastatur, ein großes, Multitouch-fähiges Trackpad, Webcam und eingebautes Mikrofon runden die Ausstattung ab. Wird ein optisches Laufwerk benötigt muss man allerdings zum externen USB-Superdrive von Apple greifen. Der geringen Gerätedicke und dem Gewicht sind vermutlich die sehr magere Schnittstellenausstattung des MacBook Air geschuldet. Lediglich ein USB-Port, ein Mini DisplayPort Anschluss und ein Audioausgang verstecken sich auf der rechten Geräteseite unter einer Klappe, einen SD-Card-Reader sucht man vergebens. Viel Spielraum für externe Peripherie ist da nicht gegeben.

Mit seinem internen 40 Wh Akku läuft das Apple MacBook Air ganz leicht 5 Stunden oder mehr, auch im vollen Office-Einsatz. In Sachen Kommunikationsfähigkeit bietet das MacBook Air gängige Ausstattung, WLAN nach dem 802.11n Standard (inkl. A, b und g), sowie Bluetooth 2.1 sind an Bord. Für Unterwegs empfiehlt es sich also noch einen UMTS WLAN Hotspot in der Tasche zu haben, um auch mittels 3G online gehen zu können.

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Das Apple MacBook Air ist das leistungsfähigste Gerät im Test. Weder die beiden Netbooks, noch das iPad können der Kombination aus Core2Duo und Mac OS Xv10.6 (Snow Leopard) das Wasser reichen und auch wenn es längst wesentlich leistungsfähigere CPUs für Notebooks gibt, so sorgt die Ausstattung des MacBook Air nicht nur für genug Leistung, sondern auch für lange Laufzeit bei geringer Wärmeentwicklung und damit auch geringer Geräuschentwicklung. Zum flüsterleisen Betrieb trägt zudem auch die schnelle 128 GB SSD bei, die unser knapp 1700 Euro teures Testgerät eingebaut hatte.

In Sachen Systemsicherheit sollten sich Mac OS Anwender und nicht per se davon ausgehen, dass ihnen mit einem Mac nichts passieren kann. Trotzdem ist es natürlich so, dass man – entsprechende Vorsicht vorausgesetzt – mit einem Mac davon profitieren kann, dass die geringere Verbreitung des Systems auch ein geringeres Interesse der Cyberkriminellen an der Produktion von Malware mit sich bringt. Den Einsatz moderner Sicherheitslösungen darf dieses Wissen aber nicht ersetzen.

Das Apple MacBook Air ist ein in seiner Form einzigartiges Gerät und einmal in der Hand gehalten fällt es nicht leicht, wieder zu schwereren, unhandlicheren Notebooks zurückzukehren und auch eigentlich leichtere Netbooks scheinen auf einmal klobig gegen das Air. Einzig das fehlende interne optische Laufwerk und die wirklich nicht mehr zeitgemäße Schnittstellenausstattung stören das rundum positive Gesamtbild.

Inhalt:

  • Seite 1: iPad, MacBook und Netbooks im Test
  • Seite 2: Asus Eee PC 1005 HGO und HP Mini 5102
  • Seite 3: Apple MacBook Air
  • Seite 4: Apple iPad
  • Seite 5: Fazit und Ausblick auf Ultraportables

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