Apple iPad, MacBook Air, HP Mini 5102 und Asus Eee PC 1005HGO im Test

iPad, MacBook und Netbook im Business- und Sicherheits-Test

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Apple iPad

Apple iPad: Gewicht 680 Gramm, Abmessungen 242 x 190 x 13,4 mm, Akkulaufzeit über 10 Stunden. (Archiv: Vogel Business Media)

Kaum ein Gerät polarisiert so stark wie das Apple iPad. Leichter und handlicher geht es für den Business User quasi nicht mehr, aber bei keinem anderen Gerät muss der Anwender auch mit mehr Einschränkungen leben. Reduktion auf das Notwendige nennen es die iPad Fans, unsinnige Beschneidung die Gegner.

Das Apple iPad ist vor allem einmal eines, federleicht. Mit nur knapp 680 Gramm für die WLAN-Version und 50 Gramm mehr für die 3G-Version ist das 243x190 mm große und nur 13,4 mm dicke iPad zwar schwerer als man es auf den ersten Blick vermutet, aber trotzdem noch immer 50% leichter als Netbooks oder das MacBook Air. Dieses geringe Gewicht bezahlt man natürlich konzeptbedingt mit einer fehlenden Tastatur und der Abwesenheit quasi aller gängigen Schnittstellen.

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Dafür bietet das iPad einen brillianten, hellen und farbreichen 9,7“ Touchscreen, eine Akkulaufzeit die sogar zwei Arbeitstage locker durchhält und jede Menge drahtlose Kommunikationsmöglichkeiten. WLAN nach dem 802.11 a/b/g/n Standard, Bluetooth 2.1 und in der 3G-Version ein GSM- und UMTS-Fähiges Funkmodem sind eingebaut. Gerade die bei gleicher Ausstattung 100 Euro teurere 3G-Version des iPad kann man sich aber bequem sparen, wenn man bereits einen UMTS WLAN Hotspot nutzt. Das iPad kostet je nach Speicherausstattung in der WLAN-Version 499 Euro für die 16 GB-Version, 599 für 32 GB und 699 für die 64 GB-Version. Mit 3G-Modem kostet das iPad jeweils 100 Euro mehr.

Beim Einsatz als täglich genutzter, mobiler Business-PC muss man naturgemäß ein paar Abstriche machen. Zwar ist eine Integration in eine Exchange Umgebung problemlos möglich, aber schon beim Erledigen normaler Office-Aufgaben muss man auf Leistungsreduzierte Apps wie das iWork Programm mit Versionen der Apple Präsentationssoftware Keynote, des Textprogramms Pages und der Tabellenkalkulation Numbers zurückgreifen. Will man auf das Bearbeiten von echten MS-Office-Dokumenten nicht verzichten empfiehlt sich gleich der Einsatz eines Drittanbieter-Tools wie Documents to Go for iPad von Dataviz.

In Sachen Sicherheit hat das iPad erstaunlich viel zu bieten. Exchange Security Policies lassen sich problemlos auf das Gerät übertragen. Aber auch die Daten auf dem iPad sind so sicher wie auf anderen PCs. So ist das Gerät nicht nur mit einem komplexen Passwort schützbar, die auf dem iPad gespeicherten Daten lassen sich auch dauerhaft mit einem 256 Bit AES Key verschlüsseln. Wird ein iPad gestohlen ist es für einen Admin möglich, einen Remote Wipe auszulösen und so dafür zu sorgen, dass auch keine verschlüsselten Unternehmensdaten mehr auf dem iPad zurückbleiben. Zur sicheren Kommunikation bietet das iPad einen VPN Client von Cisco und natürlich alle gängigen WLAN-Verschlüsselungen.

Die Frage bleibt also am Ende vor allem: will man Zugunsten des Gewichts und der innovativen Handhabung auf Tastatur, Schnittstellen und Standardsoftware verzichten? Wenn man sich auf das Experiment einlässt kann es durchaus sein, dass man feststellt, dass die Dinge die man tagtäglich unterwegs geschäftlich erledigen muss, ohne Probleme auch mit dem leichten, handlichen iPad zu machen sind.

Inhalt:

  • Seite 1: iPad, MacBook und Netbooks im Test
  • Seite 2: Asus Eee PC 1005 HGO und HP Mini 5102
  • Seite 3: Apple MacBook Air
  • Seite 4: Apple iPad
  • Seite 5: Fazit und Ausblick auf Ultraportables

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