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Linux-Firewall ohne Fachwissen installieren und konfigurieren IPCop – Gratis-Firewall fürs kleine Netzwerk

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Gute Firewall-Lösungen für kleine Netzwerke müssen nicht teuer sein, wie IPCop beweist. Die kostenlose Linux-Distribution wird per Assistent eingerichtet und schützt zuverlässig vor Angriffen aus dem Internet. Administratoren benötigen für die Installation lediglich einen alten PC oder Server.

Die Linux-Distribution IPCop schützt kleine Netzwerke vor Angriffen aus dem Internet.
Die Linux-Distribution IPCop schützt kleine Netzwerke vor Angriffen aus dem Internet.
(Bild: Archiv)

Die freie Linux-Distribution IPCop kann kleine Netzwerke vor Angriffe schützen. Die Firewall steht als ISO-Datei mit einer Größe von etwa 60 Megabyte (MB) zum Download bereit. Bei Fragen zu der Firewall-Lösung hilft bei Bedarf eine deutsche IPCop-Community.

Hardware-seitig wird lediglich ein alter PC oder Server mit 64 MB Arbeitsspeicher und mindestens zwei Netzwerkkarten benötigt, bei der Installation und Einrichtung hilft ein Wizard. IPCop stellt nach der Installation eine Firewall einen Proxyserver auf Squid-Basis und einen DHCP-Server zur Verfügung. Auch Serverdienste wie Intrusion Detection (SNORT) und VPN, sowie dynamisches DNS sind verfügbar.

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IPCop unterscheidet die verschiedenen Netzwerke mit Farben: Grün für das interne Netzwerk, rot für das Internet und orange für eine DMZ wenn mehrere Netzwerkkarten im Server verbaut sind. Auch WLANs unterstützt IPCop. Diese werden blau dargestellt.

Die Verwaltung erfolgt über ein Webinterface, das über die Adresse http://<Servername>:81 oder https://<Servername>:8443 erreichbar ist. Die Oberfläche erlaubt die Konfiguration aller notwendigen Einstellungen. Administratoren mit Linux-Wissen können aber auch auf die Shell zugreifen.

Wird mit dem Webbrowser auf den Server zugegriffen, erscheint allerdings eine Zertifikatswarnung, da der Browser natürlich der Zertifikatsstelle nicht vertraut. Das spielt für die Konfiguration aber keine Rolle. In der Bildergalerie (Klick aufs Aufmacherbild) hat Security-Insider.de die Installation und Konfiguration von IPCop dokumentiert.

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