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Sicherheitsmechanismen von Apple iOS iPhone mit Tools und Bordmitteln gegen unerwünschte Zugriffe absichern

| Autor / Redakteur: Dr. Markus a Campo / Stephan Augsten

Das iPhone von Apple bietet aufgrund seines unzureichenden Sicherheitskonzepts viele Angriffsflächen, insbesondere durch die praktisch kaum zu verhindernden Jailbreaks. Im Rahmen der Möglichkeiten sollte das Smartphone für den Firmeneinsatz dennoch gehärtet werden, um ein Mindestmaß an Sicherheit zu gewährleisten und Angriffe nicht unnötig zu erleichtern.

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Schutzschild: Nur mit der richtigen Konfiguration eignet sich das iPhone für den Unternehmenseinsatz.
Schutzschild: Nur mit der richtigen Konfiguration eignet sich das iPhone für den Unternehmenseinsatz.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der passenden Software lässt sich ein iPhone in wenigen Minuten knacken. Damit haben Angreifer Zugriffe auf interne private und geschäftliche Daten. Aber nicht jeder Dieb beherrscht Techniken zum Jailbreak.

Deshalb ist es sinnvoll, die vorhandenen Stellschrauben zu nutzen und einige Grundregeln zur iPhone-Sicherheit zu beachten. Damit kann man es Angreifern zumindest schwerer machen, unbefugt Daten zu lesen und das Smartphone zu nutzen.

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Ziel einer iPhone-Härtung ist es, so wenig interessante Daten wie möglich auf dem Telefon zu haben und den Abfluss von Daten nach außen einzuschränken. Im Folgenden befassen wir uns mit den Sicherheitsmechanismen, die das Smartphone-Betriebssystem iOS mitbringt.

Profile und Konfiguration des iPhone anpassen

Apple liefert ein iPhone-Konfigurationsprogramm aus, mit dem einige Grundeinstellungen vorgenommen werden können. Dieses Tool ist für die Einbindung von iPhones in Unternehmensnetzwerke gedacht, kann aber auch für die Konfiguration einzelner Geräte genutzt werden.

Das Programm gibt es für Mac OS und Windows. Ein Download ist auf der Support-Website von Apple möglich. Mit dem Konfigurationsprogramm lassen sich Profile erstellen, die anschließen direkt aus dem Programm, aus iTunes oder per Mail auf das Smartphone gesendet und dort aktiviert werden.

Mit diesen Profilen lässt sich die Konfiguration des Telefons in weiten Grenzen ändern. So könnte man beispielweise den Code zum Entsperren des Geräts von einer numerischen PIN in eine alphanumerische Eingabe mit Sonderzeichen ändern.

Für den Passcode sind folgende Angaben sinnvoll:

  • Code-Eingabe auf Gerät erforderlich
  • Alphanumerische Werte erforderlich
  • Mindestlänge des Codes 6 Zeichen
  • Mindestanzahl von komplexen Zeichen: 2
  • Automatische Sperre nach einer Minute
  • Zeitgrenze für Gerätesperrung sofort
  • Maximale Anzahl von Fehlversuchen (bevor das Telefon gelöscht wird): 10

Bevor ein Profil abgespeichert und auf das Telefon kopiert wird, sollte sichergestellt werden, dass das Profil auf dem iPhone nicht nachträglich deaktiviert werden kann. Das geschieht über die Registerkarte „Identität“.

Inhalt

  • Seite 1: Profile und Konfiguration des iPhone anpassen
  • Seite 2: E-Mail-Client und Browser
  • Seite 3: GPS-Zugriffskontrolle und andere Maßnahmen

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