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Zugriffsschutz durch vorgelagerte Authentisierung
Bei den meisten Unternehmen werden die Entscheidungen für die Art der Authentisierung aufgrund wirtschaftlicher und betrieblicher Gründe gefällt. Zudem gibt es bei mittleren und grösseren Unternehmen oft nicht nur eine einzige Art der Authentisierung, sondern verschiedene – also zum Beispiel starke Authentisierung für externen Zugriff, mittlere Authentisierung für internen Zugriff oder separate Variante für den B2B-Kanal.
Eine Web Application Firewall wie beispielsweise airlock von phion bietet die Möglichkeit, die Authentisierung vorgelagert zu erzwingen (Authentication Enforcement) und die Prüfung selbst an den jeweiligen Authentisierungsdienst zu delegieren. Dies geschieht völlig unabhängig von der konkreten Art der Authentisierungstechnologie. Es können verschiedenste Authentisierungsvarianten und Benutzerverzeichnisse parallel und flexibel angesprochen werden, auch kundenspezifische IAMs (Identity Access Management).
Mit der vorgelagerten Authentisierung erreicht ein Unternehmen zwei grosse Vorteile:
- Erstens sind die Applikationen vollständig vor anonymen Zugriffen geschützt (das gilt für alle Ebenen wie TCP/IP, SSL, HTTP, Applikationsserver, Betriebssystem, Bibliotheken; Business-Logik und andere mehr). Somit sind Bedrohung und Angriffsrisiko für die authentisierten Applikationen um Dimensionen reduziert.
- Zweitens ist die einmalige Anbindung der Authentisierung an die WAF viel effizienter und flexibler. Das Unternehmen kann jederzeit über die Art der Authentisierung entscheiden, ohne dabei alle Applikationen anpassen zu müssen. Bei Bedarf kann zum Beispiel auf diese Art ein Single-Sign-On mit einer PKI-Lösung implementiert werden, ohne dass die damit geschützten Applikationen überhaupt etwas von der PKI-Lösung wissen müssen. Dies spart dem Unternehmen direkt Geld, erhöht die Flexibilität, weil neue Applikationen viel einfacher in die Umgebung integriert werden können, und steigert nachhaltig die Sicherheit.
Gleichzeitiges Monitoring profitiert von kombiniertem Ansatz
Eine zentrale WAF, die sich als sicherer Reverse Proxy sowohl um die Authentisierung als auch um die konsequente Filterung aller Anfragen und Daten kümmert, bietet den Unternehmen alle relevanten Informationen darüber, WER in der gesamten Web-Umgebung WAS getan hat. So ist zum Beispiel bei einem getriggerten Whitelist-Filter innerhalb einer E-Banking-Session sofort auch ersichtlich, wer den auslösenden Request geschickt hat und was dieser Benutzer sonst auf der Applikations-Session getan hat. Mit diesen Informationen aus dem kombinierten Ansatz heraus gewinnen Sicherheitsverantwortliche Zeit und können aktiv handeln.
Cyrill Osterwalder ist Senior Vice President Web Application Security bei Phion.
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